Zurück in die Spitze: Erste Saisonspiel der MTV Rheinwacht Dinslaken am 16. September

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Jonas Höffner. (Foto: privat)

von Heinz Haas

Den MTV Rheinwacht Dinslaken (MTV Rhw) gibt es schon seit Generationen. Angefangen hat es im Jahr 1897 mit Turnen. Handball entwickelte sich jedoch zur Vorzeigeabteilung des Vereins. 1974 fusionierten der MTV Dinslaken mit dem SV Rheinwacht Eppinghoven. Beide Vereine waren damals überaus erfolgreich im Handball.

Dinslaken. Der Verein bietet heute in insgesamt neun Abteilungen die Sportarten Badminton, Gymnastik, Handball, Rollkunstlauf, Tae Bo, Tennis, Tischtennis, Turnen und Volleyball an. Das macht insgesamt 1.435 Mitglieder, davon 560 Jugendliche. Aushängeschild des Vereins ist seit 95 Jahren die Handball-Abteilung. In dieser Abteilung sind auch über ein Drittel der Mitglieder aktiv.
Diese Abteilung hat den MTV auch überregional bekannt gemacht. Die Männermannschaft des MTV spielte zwischen 1957 und 1966 insgesamt sieben Spielzeiten in der Oberliga Niederrhein, als diese noch die höchste Spielklasse im Feldhandball war. 1959 und 1962 nahm der MTV als Oberliga-Vierter an der Westdeutschen Meisterschaft teil. Der SV Rheinwacht Eppinghoven schaffte es zur Spielzeit 1973 in die Oberliga, als diese allerdings nur noch drittklassig war. Der MTV Dinslaken spielte parallel eine Liga höher in der Regionalliga West.
Im Hallenhandball spielte der MTV ab 1971 für fünf Jahre in der Regionalliga West, die damals die zweithöchste Spielklasse darstellte. Der fusionierte MTV Rheinwacht stieg 1976 in die Oberliga Niederrhein ab, der er anschließend bis 1994 ununterbrochen angehörte, bevor er in die Verbandsliga abstieg. Nach mehreren Jahren im "Fahrstuhl" zwischen Ober- und Verbandsliga gelang dem MTV Rheinwacht in der Saison 2000/01 als Aufsteiger der Durchmarsch durch die Oberliga in die mittlerweile drittklassige Regionalliga West, in der er sich drei Jahre halten konnte. Nach einem weiteren Gastspiel in der Regionalliga in der Saison 2005/06 pendelte der Verein in der Folgezeit wieder zwischen Oberliga und Verbandsliga. In den Spielzeiten 2000/01, 2001/02, 2003/04 und 2004/05 nahm der MTV Rheinwacht an der Hauptrunde des DHB-Pokals teil, wobei der größte Erfolg das Erreichen der zweiten Runde in der Saison 2003/04 durch einen 35:30-Sieg über den VfL Eintracht Hagen war.
An die alten Erfolgszeiten will der MTV wieder anknüpfen. In der kommenden Saison 2017/18 spielen die Dinslakener in der nunmehr fünftklassigen Oberliga Niederrhein. Damit die Saison den angestrebten Erfolg bringt, hat sich das Team um Betreuer Heinz Buteweg und Trainer Harald Jacobs einiges vorgenommen.
Ohne Fleiß, kein Preis. So standen und stehen bis zum Saisonbeginn sage und schreibe 44 Trainingseinheiten beziehungsweise Testspiele auf dem Programm. Seit Ende Juni ist die Mannschaft bereits in der Vorbereitung. Trainer Harald Jakobs meint dazu: „Wir sind auf einem guten Weg.“ Doch nicht nur an Fitness, Ausdauer, Athletik und Taktik wird gebastelt, gearbeitet und gefeilt. Bis zum ersten Spieltag standen und stehen elf Testspiele auf dem Programm. Mit der Bilanz von fünf Siegen und drei Niederlagen zeigt sich Heinz Buteweg mehr als zufrieden.
Das erste Saisonspiel tragen die MTVer am 16. September aus. Dann müssen sie zum TUS Lintorf reisen. Zu Hause spielen sie am Sonntag, 24. September, um 11.15 Uhr gegen SV Neukirchen in der Sporthalle an der Douvermannstraße. „Da wünschen wir uns eine lautstarke Unterstützung der hoffentlich zahlreich erscheinenden Zuschauer“, meint Buteweg. Der Eintritt beträgt 7 Euro.
Wer mehr wissen möchte über die Handballer des MTV Rheinwacht Dinslaken, wendet sich an Heinz Buteweg, per E-Mail an h.buteweg@t-online.de oder oder auf www.mtv-rheinwacht-dinslaken.de.
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