Zweimal rund um die Uhr´: Dennis Herold aus Voerde beim 24-Stunden-Rennen

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Dennis Herold aus Voerde durfte am vergangenen Wochenende Teil des legendären 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring werden.Foto: A.T.U.

Zweimal rund um die Uhr – Das hat mit seinem normalen Arbeitsalltag auf den ersten Blick nichts zu tun. Doch als Dennis Herold am vergangenen Wochenende beim legendären 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Teil eines großen Motorsport-Teams sein durfte, wurden exakt jene Fähigkeiten gefordert sein, mit denen der Kfz-Meister und Gebietsleiter der A.T.U-Meisterwerkstätten in Duisburg, Dinslaken und Kleve seine Arbeit versieht.

Dinslaken. Seine Vorfreude auf das größte Autorennen der Welt, das auf der berühmt-berüchtigten Nordschleife des Nürburgrings ausgetragen wird, die der dreimalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart einst „Grüne Hölle“ taufte, war riesig. Als sein Arbeitgeber A.T.U die bundesweite Mitarbeiter-Aktion ausschrieb, war er sofort Feuer und Flamme. Umso größer war seine Begeisterung, als er unter 10.000 Mitarbeitern ausgewählt wurde. „Ich freue mich sehr, dass wir beim 24-Stunden-Rennen dabei sind. Schon bei den Einsätzen zur Vorbereitung auf den Nürburgring-Klassiker war die Resonanz sehr gut. Die Zusammenarbeit im Team macht richtig Spaß“, berichtet Dennis Herold, der in Voerde lebt und schon seit zehn Jahren bei A.T.U arbeitet. Autos sind seine Leidenschaft, und so begeistert ihn auch der Motorsport schon seit jeher.
Mit neun Kollegen betreute Dennis Herold zwei Opel Astra OPC des Teams Lubner Motorsport aus Georgenthal in Thüringen bei den 24 Stunden Nürburgring, bei dem über 160 GT-Sportwagen und Tourenwagen an den Start gehen und wie in jedem Jahr annähernd 200.000 Fans an die mit 25,738 Kilometern längste und schwierigste Rennstrecke der Welt pilgern werden. Satte 330 PS aus einem Zweiliter-Turbomotor leistet das Sportgerät mit dem „Blitz“. Nicht nur die Mechaniker sind Meister ihres Fachs, auch das siebenköpfige Fahrerteam. So drehte beispielsweise auch der Deutsche Rallye-Meister Mark Wallenwein (Stuttgart) am Volant eines der beiden Opel im markant roten A.T.U-Design. „Das sind erfahrene Piloten, auf die wir uns verlassen können und die sich auch auf uns verlassen können“, bekräftigt Dennis Herold.
Der Voerder war schon im Vorfeld hoch motiviert: „Das 24-Stunden-Rennen wird sehr anstrengend. Ich hoffe, dass unsere Autos durchkommen, und natürlich wollen wir die Klasse gewinnen. Es wäre wohl das größte Glücksgefühl, wenn sich das ganze Team am Ende dieses einzigartigen Marathons in den Armen liegen würde und wir gemeinsam den Sieg feiern könnten. Wenn wir als Team perfekt zusammenarbeiten, können wir es schaffen.“
Für einen Sieg gereicht hat es dann aber nicht ganz: Ein Auto fuhr auf Platz 71 , das zweite schied 30 Minuten vor Schluss wegen des plötzlichen Starkregens aus, weil es einfach wegrutschte. Der Begeisterung taten diese Ergebnisse aber keinen Abbruch - im Gegenteil. In der Whatsapp-Gruppe des Teams hieß es später: "Ich sitze gerade im Garten. Mir ist langweilig. Könnte ich doch nur ein paar Reifen wechseln."
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