Stadtkönigschießen fällt aus

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Schützen in Dinslaken sind enttäuscht

Im Jahre 1973 gelang es Johann Bies vom BSV Eppinghoven, erster Stadtkönig von Dinslaken zu werden. Während der DIN-Tage, die anlässlich der 700-Jahr-Feier der Stadt Dinslaken durch den damaligen Bürgermeister Karl-Heinz Klingen sowie Arthur Benninghoff und Heinz Pennings von der Sparkasse und den Vereinsvorsitzenden der Schützenvereine ins Leben gerufen wurden, fand seitdem ein Stadtkönigschießen im Burgtheater statt, das fester Bestandteil der DIN-Tage blieb. Die Kapellen für den Umzug sowie Platzkonzert und Zapfenstreich im Burgtheater wurden vom Kulturamt der Stadt gefördert, da es sich um eine Imageveranstaltung der Stadt Dinslaken gehandelt hat.
Mit dieser über 40-jährigen Tradition scheint es nun vorbei zu sein. Bereits im Vorjahr mussten die Kosten drastisch gesenkt werden, zum Nachteil der Kapellen, die kein Platzkonzert während der Veranstaltung mehr darbieten konnten. Im diesem Jahr entfällt der Zuschuss komplett, da aus dem ehemaligen „Kultursäckel“ von DIN-Event andere Veranstaltungen gefördert werden, an erster Stelle wurde entschieden, 5.000 Euro für ein Bierfestival in Lohberg zur Verfügung zu stellen.
Unter diesen Vorzeichen herrscht in der Gemeinschaft der Dinslakener Bürger- und Sportschützenvereine große Unsicherheit, dass die gemeinsam mit dem Schirmherr Bürgermeister Dr. Michael Heidinger geplante Neuausrichtung dieser Veranstaltung als Großveranstaltung des Ehrenamtes in 2018 überhaupt nachhaltig durchführbar sein wird.
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