15. Krippenerfahrung in Dinslaken, Hünxe und Voerde

Wann? 07.01.2018 09:00 Uhr bis 07.01.2018 18:00 Uhr

Wo? Dinladen/Hünxe/Voerde, Dinslaken DE
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Am Sonntag, 7. Januar 2018, sind viele Kirchen in Dinslaken, Hünxe, Voerde und Walsum für Krippenbesucher geöffnet. (Foto: privat)
 
Am Sonntag, 7. Januar 2018, sind viele Kirchen in Dinslaken, Hünxe, Voerde und Walsum für Krippenbesucher geöffnet. (Foto: privat)
Dinslaken: Dinladen/Hünxe/Voerde |

“Typisch katholisch” ist für viele Zeitgenossen der Brauch, eine Weihnachtskrippe aufzustellen, während der Weihnachtsbaum ja eher evangelische Wurzeln hat. Dass dies nicht ganz stimmt, zeigen zwei evangelische Kirchen, die sich in diesem Jahr erstmals an der Aktion “Krippenerfahrung” beteiligen.

Neben den katholischen Kirchen im Dekanat Dinslaken (nur St. Jakobus kann in diesem Jahr die Türen nicht öffnen), stehen auch die Tore der ev. Dorfkirche in Hünxe und die der ev. Stadtkirche in Dinslaken diesmal offen. Denn auch in diesen beiden Kirchen gibt es ungewöhnliche und sehenswerte Krippen. Die Krippe in Hünxe ist im gewissen Sinne ein Geschwisterchen der Bruckhausener Krippe und baut so auch eine ökumenische Brücke. Die Krippe in der Dinslakener Stadtkirche dagegen ist in ihrer Darstellung recht ungewöhnlich. Ein Besuch lohnt daher allemal.
Die Krippenerfahrung im Dekanat Dinslaken findet diesmal am Sonntag, 7. Januar, statt. Zu den morgendlichen Gottesdiensten und nachmittags zwischen 15 und 18 Uhr sind die Kirchen und einige Senioreneinrichtungen dann geöffnet. Die Gottesdienstzeiten sind in einem Infoheft angegeben, das in allen Kirchen ausliegt.
Krippen liegen nach wie vor voll im Trend und werden in den Tagen nach dem Weihnachtsfest gern besucht. Besonders Kinder lieben die phantasievoll aufgebauten Krippendarstellungen und entdecken darin manches originelle Detail. Die Seelsorger in den Gemeinden machen die Erfahrung, dass Menschen für eine Weile an der Krippe verweilen und diese Szene auf sich wirken lassen. Auf jeden Fall sind Krippen etwas fürs Gemüt und sprechen selbst Leute an, die sonst selten eine Kirche besuchen. Die vier katholischen Kirchengemeinden in Walsum, Voerde, Dinslaken und Hünxe öffnen daher ihre Kirchen auch in diesem Jahr für eine “Krippenerfahrung”. Dazu kommen die Krippen in drei Seniorenheimen in Walsum und Dinslaken und in zwei evangelischen Kirchen. So können interessierte Bürger einige Krippen nacheinander besuchen.

Geburtsgrotte in Spellen

In einigen der Kirchen stehen Ansprechpartner zur Verfügung, in St. Marien in Lohberg gibt es sogar ein “Krippencafe”, wo ehrenamtliche Krippenbauer für das leibliche Wohl sorgen, aber auch anderswo werden Besucher gastlich empfangen. Die Kirchenkrippen sind so unterschiedlich wie die Gemeinden und die engagierten Krippenbauer dort. Eine der größten Krippen steht in Dinslaken – Lohberg, dort taucht auch ein Bergmann auf. Im Altenheim St. Barbara sind sogar zwei Krippen zu sehen. Die Jahreszeitenkrippe in der St. Ludgerus – Kirche in Walsum sorgt dort das ganze Jahr über für “Krippenzeit”, in Spellen gibt es diesmal eine Geburtsgrotte. Das Infoheft findet sich auch im Internet u.a. unter www.katholische-kirche-voerde.de. Herzlich laden die Kirchengemeinden und deren Krippenbauer zur Krippenerfahrung ein, sie freuen sich auch über Gäste aus den benachbarten Gemeinden im sonntäglichen Gottesdienst. Deren Zeiten sind ebenfalls im Heft vermerkt.

Weitere Informationen gibt Markus Gehling, gehling@kreuzzeichen.de. Bei ihm können sich auch weitere Institutionen oder auch evangelische Kirchengemeinden melden, die sich an der Aktion in 2019 beteiligen möchten.
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