Freizeitpark Schloss Beck öffnet die Tore für Friedensdorf Kinder

Anzeige
Für viel Nervenkitzel sorgte die Achterbahn
Am Dienstag war Schloss Beck im Ausnahmezustand. Bereits am Morgen starrten hunderte Kinderaugen gespannt durch das Tor des königlichen Hofes. Als sich langsam das Metallgestänge bewegte und die Scharniere knirschten, war kein Halten mehr möglich. Über 150 Kinder zwängten sich durch den bereits geöffneten Spalt des Tores und liefen jubelnd auf das Hofgelände.
Denn wenn Schloss Beck seine Tore außerhalb der Geschäftszeiten öffnet, dann heißt es wieder: das Friedensdorf ist da! Jährlich lädt Geschäftsführerin Renate Kuchenbäcker zusammen mit ihren Töchtern Karla Kuchenbäcker und Katharina Graveland-Kuchenbäcker die Kinder des Oberhausener Friedensdorfes zu einem Tag voller Spiel und Spaß ein. „Wir machen das jetzt seit mehreren Jahren und ich finde es erstaunlich, wie viele Kinder für den heutigen Tag mobilisiert werden konnten“, so Graveland-Kuchenbäcker.

Verwunderlich ist es nicht, denn welches Kind träumt nicht davon, einmal allein unter Freunden einen Freizeitpark für sich zu haben. Schnell teilte sich die Menge, gruppenweise liefen die Kinder zu den bereits auserwählten Attraktionen. „Achterbahn, da ist eine Achterbahn“, spornte Rahman seine Jungengruppe an. Und so bewegte sich die Masse sichtlich schneller und vollen Mutes gen Achterbahn, während eine Mädchengruppe zunächst einmal auf den Wasserbob zusteuerte. Dominga durfte als Erste. Flink hopste sie in den Bob, der rückwärts an einem Seil eine Bahn hochgezogen wurde, bevor sich das Seil löste, der Bob mit freier Fahrt runterraste und ins Wasser plumpste. Domingas Freundinnen Maria und Nasira klatschten begeistert. „ Das ist so schnell, da möchte ich lieber auf das Drachenkarussell.“ Und so sammelte sich die Gruppe und bewegte sich zum nächsten Fahrgeschäft.

Zusammen mit vielen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helferinnen und Helfern tummelten sich die Kinder einen ganzen Tag lang auf dem Gelände von Schloss Beck. „Ich versuche in meiner Nachbarschaft zu helfen und engagiere mich für verschiedene Vereine. Da das Oberhausener Friedensdorf ebenfalls in der Nachbarschaft liegt, kam mir vor drei Jahren die Idee, den Kindern eine Freude zu bereiten“, erklärt Renate Kuchenbäcker den Ursprung der Idee. Als ehemalige Schullehrerin erkannte sie bereits vor vielen Jahren, wie wichtig es sei, Kinder zu unterstützen und ihnen Freude zu bereiten. Und so sehe es auch der Bottroper Oberbürgermeister Tischler, der bereits das dritte Mal in Folge die Vestische Straßenbahn GmbH als Sponsor für den Transfer der Kinder zu und vom Freizeitpark gewinnen konnte.

Nach so viel Toben war der Hunger größer als sonst. „ Dank der großartigen Unterstützung der Dorstener Firma Hüsken ist für Pommes und Würstchen gesorgt. Und Landliebe verköstigt die Kleinen mit Eiscreme, während Coca Cola leckere Limonade stellt. Satt werden also garantiert alle.“ Der Tag neigte sich wie im Flug dem Ende zu. Freudestrahlend, aber auch sichtlich erschöpft verabschiedeten sich die Kinder winkend von den Mitarbeitern des Freizeitparks. Doch eine letzte kleine Überraschung wartete noch auf sie. Am Ausgangstor übergab Renate Kuchenbäcker jedem Kind zum Abschied eine kleine Tüte mit Süßigkeiten in Form von dem lieben Schlossgeist Becki.

So ging ein besonderer Tag zu Ende, für den alle Kinder und Mitarbeiter des Friedensdorfes den Geschäftsführerinnen Renate und Karla Kuchenbäcker sowie Katharina Graveland-Kuchenbäcker, allen weiteren Mitarbeitern von Schloss Beck und den Sponsoren herzlich danken!
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.