Hiesfelder Landfrauen spenden an die Tafel

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Das Foto zeigt den Vorstand der Hiesfelder Landfrauen bei der symbolischen Übergabe der Spende: (vorne v.l.) Waltraud Krüger (Vorsitzende Hiesfelder Landfrauen), Ingrid van Laak, Marion Muhic (Vorsitzende Dinslakener Tafel) und Marion Maassen-Kordes, (hinten v.l.) Anja Hassenpflug, Sigrun Overländer und Heike Stahl-Opriel. Foto: privat
Dinslaken: Tafel |

Die Hiesfelder Landfrauen können auch in diesem Jahr wieder zwei Dinslakener Organisationen finanziell unterstützen. Bei der Jahreshauptversammlung nahm Marion Muhic, Vorsitzende der Dinslakener Tafel, eine Spende in Höhe von 1.500 Euro entgegen. Weitere 500 Euro erhielt das Friedensdorf Oberhausen.

Möglich gemacht haben dies die vielen freiwilligen Helferinnen der Hiesfelder Landfrauen, die beim letztjährigen Advent am See die Besucher des Weihnachtsmarktes mit leckeren, selbstgemachten Speisen und warmen und kalten Getränken versorgt haben. So freute sich Marion Muhic über die stattliche Spende und berichtete den interessierten Landfrauen von der Situation der Dinslakener Tafel.
Aufgrund des Zuwachses bei der Tafel von anfänglich 45 Personen im Jahr 2003 auf inzwischen über 2000 bedürftige Personen, mussten auch die Lagerungsgebäude von einem auf drei Container anwachsen, die Ausgabe der Waren wird inzwischen von hauptsächlich 28 Ehrenamtlichen und ihr selbst übernommen. Lebensmittelspenden erhält der Verein unter anderem aus Dinslaken, Voerde, Freidrichsfeld, Walsum und Hünxe.

Fleisch gibt es nur sehr selten

Auf diese Weise ist die Versorgung der Bedürftigen gewährleistet, die täglich ab 11 Uhr für einen kleinen Beitrag Obst, Gemüse, Molkereiprodukte, Brot und Bäckereiwaren einkaufen können. Fleisch gibt es sehr selten, ist aber heiß begehrt. Das Ausgabeprinzip ist ganz einfach: 6 Monate darf bei der Tafel eingekauft werden, danach muss sechs Monate pausiert werden.
Auf die Fragen der Landfrauen antwortete Muhic, dass Altersarmut in Dinslaken anhand der vielen Rentner feststellbar ist. Sachspenden werden gerne entgegengenommen, sofern sie verschlossen sind. Selbstgemachte Marmeladen allerdings könne man nicht annehmen, da es für solche Produkte keine gesicherten Herstellernachweise mit Inhaltsstoffen gebe.

Tafel braucht dringend einen größeren Raum

Dringend benötigt die Dinslakener Tafel einen größeren Raum, so Muhic. Bisher müsse man die Bedürftigen, die vom Sozialamt zu ihnen kämen in einem viel zu kleinen Containerraum empfangen, der zudem keine Heizung hat. So ist es schnell unerträglich kalt bei Minusgraden oder unerträglich heiß, wenn die Sonne scheint. Wer den Verein unterstützen möchte, kann dies auch, indem er für einen Jahresbeitrag in Höhe von 36 Euro Mitglied des Vereins Dinslakener Tafel wird.
Die Spende in Höhe von 1.500 Euro möchte die Leiterin der Dinslakener Tafel für das Kochprojekt „Kinder kochen ohne Ländergrenzen“ einsetzen. Ziel ist es, den Kindern gesünderes Essen zu vermitteln. Über einen längeren Zeitraum sollen sie lernen, dass frisch zubereitete Produkte beispielsweise von Wochenmärkten besser schmecken und sie später nicht so häufig auf Fertigprodukte zurückgreifen.
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