Laufen für den Frieden

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Über 80 Sponsoren konnte Ingelore Hoffmann (re.) für ihren Lauf gewinnen.

71-Jährige erläuft 1745,50 Euro für das Friedensdorf

Jedes Jahr um den Antikriegstag herum gehen die Kinder des Friedensdorfes, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie etliche ehrenamtliche Helfer an den Start. Der Friedenslauf soll an die verheerenden Folgen von Krieg und Gewalt erinnern und dazu aufrufen, sich für den Frieden einzusetzen. So auch dieses Jahr am 31. August. Die bereits genesenen und noch nicht heim gekehrten Kinder des Friedensdorfes feuerten alle Läuferinnen und Läufer an, umgekehrt genossen sie den Applaus der Besucher, den sie für ihre eigene Teilnahme erhielten.

Beim Lauf mit dabei war wieder Ingelore Hoffmann. Bereits zum 7. Mal in Folge suchte die 71-Jährige Dinslakenerin lange Zeit vor dem eigentlichen Event Sponsoren, die jeden von ihren gelaufenen Kilometern mit einem Spendenbeitrag zugunsten der Kinder des Friedensdorfes bedachten. „Allein diese Vorbereitung kostete mich viel Zeit, sodass mein Mann Klaus nicht selten mit einem Mittagsbrot anstelle eines warmen Essens vorlieb nehmen musste“, verrät sie schmunzelnd. Doch Klaus hat Verständnis. Auch er setzt sich seit Jahren für Friedensdorf International ein.

Trotz erschwerter Bedingungen und noch nicht ganz ausgestandener Krankheit erlief Ingelore Hoffmann eine Spendensumme in Höhe von 1745,50 Euro. „Im Namen der Schützlinge des Friedensdorfes möchte ich mich für die großzügige und fantastische Unterstützung von ganzem Herzen bedanken“. Auch Friedensdorf-Mitarbeiterin Anna Duleczus schließt sich an. „Frau Hoffmann hat ein unglaubliches Durchhaltevermögen. Trotz ihres Alters scheut sie diese Herausforderung nicht, sondern setzt sich für die Kinder ein. Wir danken ihr sehr für das tolle Engagement!“

Und dabei möchte Ingelore Hoffmann es nicht belassen. Zwinkernd verspricht sie: „Im nächsten Jahr bin ich wieder dabei.“
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