Ausstellung "Augenblick" von Marlon Schwerthöffer und Ralf Pieper

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Im Hervester Begegnungszentrum „Leo“ gibt es eine Ausstellung des Dorstener Malers und Bildhauers Marlon Schwerthöffer und des Dorstener Fotodesigners Ralf Pieper sehen. (Foto: Privat)
Dorsten: Das LEO |

Hervest. Im Rahmen der „Extraschicht“ auf Fürst Leopold eröffnet am kommenden Samstag im Hervester Begegnungszentrum „Leo“ eine Ausstellung des Dorstener Malers und Bildhauers Marlon Schwerthöffer und des Dorstener Fotodesigners Ralf Pieper. Seit vielen Jahren befreundet, schwebte den beiden Dorstener Künstlern schon seit langem ein gemeinsames Projekt vor – am Samstag ist es nun soweit: Um 20.30 Uhr eröffnet im Saal des „Leo“ die gemeinsamen Gemälde-, Fotografie- und Skulpturenausstellung unter dem Titel „Augenblick“.

Der Eintritt an diesem Abend ist im Eintritt zur „Extraschicht“ enthalten. Die Ausstellung wird zwei Wochen lang, während der Öffnungszeiten des „Leo“ (von Montag bis Freitag, jeweils von 9 bis 21 Uhr), zu sehen sein. Außerdem ist sie auch im Rahmen des Bergfestes am Sonntag ab 11 Uhr geöffnet. An diesen Tagen ist der Eintritt frei.

Marlon Schwerthöffer wurde 1973 in Dorsten geboren. Sowohl bei den Bildern als auch bei den Skulpturen des Künstlers wird deutlich, wie wichtig ihm die Darstellungen von Intuition und Seele sind. Die Augen, stets in den Mittelpunkt seiner Bilder gerückt, wirken nachhaltig auf den Betrachter. Seine Werke sind gelebte Geschichten von Gefühlen die Raum für Eigeninterpretationen geben. „In meinen Arbeiten geht es um Authentizität“, so der Künstler. „Ich möchte keinem Klischee entsprechen.“ Eine ständige Auseinandersetzung zwischen Fremdwahrnehmung und Selbstwahrnehmung lässt in der Form überzogene Figuren entstehen. Seine Skulpturen wirken wie Fragmente eines Menschen. Subtil verwendet er Kopfhaltung und Körper.

Ralf Pieper ist Anhänger der traditionellen Fotografie. Seine Arbeiten sind analog oder mit einer Mischung aus analoger und digitaler Fotografie umgesetzt – überwiegend in Schwarz/Weiß. „Ich setzte mein Bildbearbeitungsprogramm so ein, wie ich noch vor zehn Jahren im Labor mein Vergrößerungsgerät einsetzte“, so der an der Fachhochschule Dortmund ausgebildete Fotodesigner. „Keine technischen Spielereien, keine aufwendigen Nachbearbeitungen - gesehene Motive, einfach und gradlinig umgesetzt.“ Auch in seinen Arbeiten stehen die Augen der fotografierten Personen im Vordergrund, beobachten den Betrachter. Darüber hinaus interpretiert er das Thema „Augenblick“ in einigen Arbeiten auch zeitlich.

So unterschiedlich die beiden Charaktere der ausstellenden Künstler sind, so unterschiedlich sind auch ihre Arbeiten. Obwohl nicht konzeptuell aufeinander bezogen, finden sich in den Werken jedoch immer wieder Parallelen und Berührungspunkte.
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