Die Kirche kommt zum Menschen: Großer Andrang beim Himmelfahrts-Gottesdienst in Damm

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(Foto: Elmar Venohr)

Die Kirche kommt zum Menschen: Rund 80 Besucher hatten sich zum ersten Gottesdienst in Damm seit den 80er Jahren eingefunden. Zwar machte das Wetter der geplanten Open-Air-Veranstaltung einen Strich durch die Rechnung. Doch im ev. Jugendhaus erlebten die Teilnehmer eine eindrucksvolle Himmelfahrts-Feier.

Das Thema lautete passend „Bist zu uns wie ein Vater...“ Nach Begrüßungsworten des Presbyters und Dammer Landwirts Hartmut Neuenhoff leitete Vikar Klaus-Hermann Heucher den Gottesdienst, in dem die Dammer Katechumenen Amelie Hessing, Leonie Groß-Fengels, Pauline Grützmann, Nick Cappell und Leon Schulte zusammen das Gleichnis vom „Verlorenen Sohn“ präsentierten.

„Ich denke, dass diese Geschichte helfen kann besser zu verstehen, was Jesus meint, wenn er vom Vater im Himmel spricht“, so Vikar Heucher in seiner Predigt. So könne es sein, dass man am Ende eines Lebensabschnitts als Verlierer dastehe. „Die Liebe des Vaters ist nicht von Wiedergutmachung abhängig. Sondern der Vater liebt seinen Sohn, ohne eine Vorleistung fordern zu müssen. Weil Jesus in den Himmel gestiegen ist, gibt es keinen Ankläger mehr, nur noch Fürsprecher. Es gibt kein Gericht, sondern die Liebe Gottes, von der uns nichts trennen kann“, so Heucher.

Begleitet wurde der Gottesdienst vom Posaunenchor der ev. Kirchengemeinde. Die Tageslesung nahm Inge Ufermann von der Frauenhilfe Damm vor. Der Turmverein Damm und das ev. Jugendhaus unter Leitung von Annette Ulland hatten bei der Durchführung geholfen. Anschließend nutzten viele Dammer noch die Möglichkeit zum Plausch bei einer Tasse Kaffee im Jugendhaus.
Turmverein-Vorsitzender Ernst-Hermann Göbel hatte extra Glockengeläut organisiert – auf CD. „Vielleicht klappt’s ja bei einer Neuauflage mit dem Wetter“, so Jugendhaus-Leiterin Annette Ulland.

Dass der erste Gottesdienst der ev. Kirchengemeinde Drevenack in Damm (der Schermbecker Ortsteil gehört zur Gemeinde in Drevenack) seit vielen Jahren ein voller Erfolg war, dem dürfte niemand widersprechen. Auch Pfarrer Helmut Joppien war begeistert. Das Jugendhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt.
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