Dorstener Centralkino Center wurde ausgezeichnet

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Die Preisträger der 3. Ehrung (Prämien bis 10.000 Euro) mit den „Paten“ Ruby O. Fee („Zazy“) und Barnaby Metschurat („Hey Bunny“), u.a. mit Kinobetreiber Michael Meyer vom Central Kinocenter aus Dorsten ausgezeichnet wurde. (Foto: Ralph Sondermann/Film- und Medienstiftung NRW)
 
Die Preisträger Michael Meyer (Central Kinocenter Dorsten) und Jasmin Zimmermann (Schauburg Dortmund). (Foto: Ralph Sondermann/Film- und Medienstiftung NRW)
Holsterhausen. Die 26. Verleihung der Kinoprogrammpreise NRW der Film- und Medienstiftung NRW fand im Kölner Gloria Theater statt. Es wurden Prämien in Höhe von insgesamt 430.000 Euro an 68 Kinos aus 43 Städten in NRW übergeben. Nach der Begrüßung durch Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, zeichneten prominente Filmschaffende als „Paten“ die engagierten Kinobetreiber aus und präsentierten Ausschnitte und Einspieler ihrer neuen Filmprojekte.

Auch das Central Kinocenter in Dorsten erhielt eine Programmprämie in Höhe von 3.000 Euro.

Etwa 400 Gäste waren vor Ort. Ein Höhepunkt des Abends war die Verleihung des Herbert Strate-Preis: Mit ihm ehren die Film- und Medienstiftung NRW und der HDF Kino e.V. Menschen, die sich um den deutschen Film verdient gemacht haben. Die Auszeichnung ist mit 20.000 Euro dotiert. Die Regisseurin, Autorin und Produzentin Maren Ade („Toni Erdmann“) und ihre Kollegin, die Schauspielerin, Autorin und Regisseurin Maria Schrader („Vor der Morgenröte“), wurden gemeinsam mit dem Preis ausgezeichnet. Die Laudatio hielten Produzent Stefan Arndt (X Filme) und Filmverleiher Christoph Ott (NFP marketing&distribution).

U.a. waren folgende prominente Paten aus der Filmbranche bei der Prämien-Vergabe anwesend, um den Kinobetreibern ihre Urkunden zu überreichten: Die Schauspieler Lukas Gregorowicz („Lommbock“, „Sommerfest“), Ruby O. Fee („Bibi & Tina – Der Film“, „Zazy“), Ralf Richter („Radio Heimat“, „Bang Boom Bang – Ein todsicheres Ding“), Sandra Borgmann („Radio Heimat“, „Sommerfest“), Arsseni Bultmann („Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“, „Schatz, nimm du sie“), Ralph Caspers ("Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt", „Wissen macht Ah!“), Sahin Eryilmaz („Club der roten Bänder“, „Marija“), Stephan Kampwirth („Radio Heimat“, „Junges Licht“), und die Regisseure Corinna Belz („Peter Handke – Bin im Wald..“, „Gerhard Richter Painting“), Sönke Wortmann („Das Wunder von Bern“, „Sommerfest“), Wolfgang Groos ("Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt", „Die Vampirschwestern 1 + 2“), Michael Koch („Marija“), Matthias Kutschmann („Radio Heimat“) oder Christian Zübert („Lommbock“, „Lammbock“).

Als filmische „Appetithappen" wurden Ausschnitte aus den Filmen „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ (Regie: Wolfgang Groos), „Radio Heimat“ (Regie: Matthias Kutschmann) „Zazy“ (Regie: Matthias X. Oberg), „Marija“ (Regie: Michael Koch), „Lommbock“ (Regie: Christian Zübert) und „Sommerfest“ (Regie: Sönke Wortmann) und „Peter Handke – Bin im Wald. Kann sein, dass ich mich verspäte…“ (Regie: Corinna Belz) gezeigt.

Durch den Abend führte Moderator Ingo Schmoll.

Erstmals wurde außerdem im Rahmen des Film- und Kinokongress und des Kinoprogrammpreis NRW der Siegfried Kracauer Preis für die Beste Filmkritik und ein Jahresstipendium verliehen. Der mit insgesamt 15.000 Euro dotierte Preis wurde gemeinsam von der MFG Filmförderung Baden-Württemberg und der Film- und Medienstiftung NRW in Zusammenarbeit mit dem Verband der deutschen Filmkritik ausgerichtet.
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