Filmprojekt "A Walk in the Walk": Statisten gesucht

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Der Kameramann und Produktionsleiter Wayne A. Graves kommt aus den USA und hat neben seiner Arbeit als Musikproduzent für MTV und Sony Music auch schon einige Filmproduktionen in Hollywood mit der Firma Winstar Pictures begleitet. Zusammen mit seinem deutschen Produktionsteam und den Projektteilnehmern wird er das Drehbuch vor der Kamera zum Leben erwecken.
Dorsten: Nierleistraße 155 |

Für ein Filmprojekt der Gelsenkirchener AWO-Jugendgruppe „think forward – create future“ werden noch Statisten gesucht. Auf den Feldern in der Nähe eines Bauernhofs in Dorsten-Östrich werden die Kriegsszenen des Kinofilms „A Walk in the Walk – Die Hoffnung auf eine bessere Zukunft“ gefilmt, in denen ca. 60 Darsteller vor Bomben und Schüssen um ihr Leben flüchten. Dramatische Pyroeffekte sorgen für realitätsnahe Aufnahmen, die auch aus der Drohnenperspektive gefilmt werden.

Filmbegeisterte und Interessierte Erwachsene, Jugendliche und Kinder, die gerne als flüchtende Statisten in alter Kleidung, mit einer Tasche, Beutel, Koffer oder Stofftier unter dem Arm im Kinofilm mitspielen wollen, sollten sich diesen Drehtermin in ihren Terminkalender eintragen:

Montag, 10. Oktober um 12 Uhr
Nierleistraße 155
46282 Dorsten


Der Kinofilm zum Thema „Flucht und Integration“ wird mit finanzieller Unterstützung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und der AWO Unterbezirk Gelsenkirchen/Bottrop gedreht. Partner ist die internationale Filmcrew des Gelsenkirchener Medienunternehmens „Quest Media & Entertainment Services“. Deren Inhaberin ist die Dorstenerin Cirsten Piduhn, die das Publikum ihrer Heimatstadt bereits mit ihren Musical-Produktionen begeistert hat.

Fluchtursachen zeigen


Der Film ist eine Gemeinschaftsproduktion der AWO-Jugendgruppe mit unbegleiteten, minderjährigen Flüchtlingen, Flüchtlingskindern und ihren Familien sowie Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Deutschland. Die jungen Leute, die ihre Heimat wegen Krieg, Hunger und Perspektivlosigkeit verlassen mussten, wollen mit den deutschen Projektteilnehmern im Film zeigen, dass sie ihre Heimat weder gerne noch freiwillig verlassen haben. Es ging ihnen nur ums Überleben. Die Idee zum Kinofilm basiert auf der von der AWO-Jugendgruppe produzierten Dokumentation „Mein Leben, Dein Leben, Leben!“. Diese zeigt die Geschichten, die die Flüchtlinge von ihrer Reise mitgebracht haben.

Die Idee der Macher: Viele Menschen können sich nicht vorstellen, wie es ist wegen Zerstörung und Unterdrückung in ein fremdes Land fliehen zu müssen. Und so drehen die Projektteilnehmer in ihrem Film den Spieß einfach um. In „A Walk in the Dark“ werden nun die Deutschen aus dem Krieg in unbekannte Länder fliehen.

Der Kinofilm wird im Frühjahr 2017 in einem Kino in Gelsenkirchen präsentiert und soll die späteren Zuschauer aufrütteln und zum Umdenken bewegen. Dabei geht es allen Teilnehmern um eine Veränderung der eigenen Meinung und Einstellung und natürlich auch um den Abbau von Vorurteilen.

(Mit Material der AWO)
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1 Kommentar
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Bodo Kannacher aus Essen-Süd | 24.09.2016 | 10:37  
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