Jüdisches Museum: Kultur statt Currywurst

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Foto: Oliver Borgwardt

So lockt das jüdische Museum zu Besuchen in den Mittagspausen

Mareike Böke empfing die Besucher am 22. Juli nun zum zweiten Mal zur Führung in der Mittagspause unter dem Thema „Kultur statt Currywurst“. Mit rund 15 Besuchern begann die Museumpädagogin den Rundgang im oberen Teil des Museums vor der Thora.Neben Eindrücken über das Leben eines Juden bis hin zu Bildern einer jüdischen Gemeinschaft bekamen die interessierten Besucher einiges geboten. Neben Ausstellungsstücken gab es auch Dinge zu berühren - so konnte man einen Thorazeiger, sowie Gebetsschal und Tuch mal aus einer anderen
Perpektive begutachten.
„ Da die Thora nicht angefasst werden darf, gibt es diesen Thorazeiger.“, so Böke. „ Dieser hilft vorallem beim Lesen um die Zeilen nach verfolgen zu können.“
Nachdem Überblick über die heilige Schrift des Judentums ging es weiter in dem halbstündigem Rundgang zu einem Synagogenmodel. So erfuhr man auch das in Dorsten eine solche Synagoge in der Wiesenstraße stand. Diese wurde in der R eichspogromnacht zerstört - eine Gedenkplakette findet man heut noch in der Stadt Dorstens. Als eines der letzen Punkte zeigte Mareike Böke ein Abguss des ältesten Grabstein-Fragment in Westfahlen von 1324, bevor die halbe Stunde sich dem Ende neigte. Insgesamt eine gelungende Aktion welche der Currywurst in der Mittagspause eine Abwechslung bietet. Weitere Termine erfahren Sie über Facebook oder direkt hier in ihrer Zeitung. Der halbstündige Rundgang kostet 2 Euro.
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