"Sister Act": Beatrice Reece ist Mary Patrick

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... und privat. Bis 12. Februar kann man sie im Musical "Sister Act" erleben. Fotos: Privat

Sie ist ein echtes Ruhrgebietskind - und irgendwie auch nicht: Beatrice Reece lebt in Duisburg, wuchs in Dorsten auf, aber ihre Eltern sind aus England und den USA. Und ja, sie stammt aus einer Künstlerfamilie, da lag der eigene Weg auf die Bühne nah: Noch bis zum 12. Februar rockt sie als Schwester Mary Patrick das Metronom-Theater am Centro in Oberhausen.
Der Wochenanzeiger sprach mit der sympathischen Künstlerin.

Wochenanzeiger: Wie gefällt es Ihnen im Ruhrgebiet?
Beatrice Reece: Sehr gut! Ich bin hier geboren. Ich wohne hier und kann mir nicht vorstellen, aus dem Ruhrgebiet wegzuziehen. Die Menschen sind wunderbar und wir haben viel Grün um uns herum.

Die Eltern aus England und den USA, selbst in Dorsten aufgewachsen, was sind Sie? Und was steht im Pass?

Ich habe das Glück, in drei unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen zu sein und kann nur Vorteile daraus ziehen. Ich war als Kind (und heute immer noch) viel in den USA und Großbritannien unterwegs und habe auch mehrere Jahre in London gelebt. Ich bin alles. Egal, wo ich hinfahre, fahre ich „nach Hause“. Aber im Pass steht Englisch/Amerikanisch.

Waren Sie vor „Sister Act“ je in einem (echten) Kloster?
Nein, das war ich noch nie.

Was könnte Sie am Kloster-Leben reizen?
Die Ruhe und die Ausgeglichenheit. Das Menschliche und sich selber nicht in den Vordergrund zu stellen, sondern das Wohl deines Nächsten. Persönlich sind das Ziele, die ich zu verfolgen versuche.

Was macht bei der Rolle „Mary Patrick“ am meisten Spaß, was am wenigsten
Mary Patrick ist eine fabelhafte Rolle. Ihre offene, herzliche und positive Art ist unschlagbar. Ich liebe, dass Mary Patrick sich von ihren Gefühlen leiten lässt und auch so handelt. Sie lacht, umarmt und ist voller Liebe. Da gibt es nichts, was keinen Spaß macht.

Warum sollte man das Musical „Sister Act“ nicht verpassen?
Da ich ein Familienmensch bin, geht mir das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schwestern persönlich sehr nah. Ich denke, dass jeder Zuschauer mit guter Laune aus der Show geht und zwischendurch auch berührt wurde. Und das ist das Wichtigste für mich am Theater.

Was kommt für Sie nach der Show? Und haben Sie eine Traumrolle?
Im Moment bin ich noch in der Auditionphase, sprich 2015 ist ein unbeschriebenes Blatt. Ich freue mich darauf und hoffe auf viele Überraschungen. Meine Traumrolle wäre, einmal die Kate in „Kiss me Kate“ zu spielen. So eine Rolle wäre großartig und wie die Engländer sagen: „Just my cup of tea“.
Ihnen und Ihren Lesern möchte ich auch für 2015 die besten Überraschungen und viel Liebe wünschen!
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