Werkstattgespräch im Jüdischen Museum Westfalen

Wann? 09.02.2017 19:30 Uhr

Wo? Jüdisches Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, 46282 Dorsten DE
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Symbolbild zur Oper (Foto: Pedro Malinowski)
Dorsten: Jüdisches Museum Westfalen |

Altstadt. Mit Ensemblemitgliedern der Oper „Die Passagierin“ von M. Weinberg findet am 9. Februar ein künstlerischer Dialog im Nachgang statt.

Im Musiktheater im Revier (Gelsenkirchen) wurde am 27. Januar 2017 die Oper "Die Passagierin" von Mieczyslaw Weinberg in der Neuinszenierung von Gabriele Rech aufgeführt. Die diesem Werk zugrunde liegende autobiografische Novelle schrieb Zofia Posmysz, Überlebende des Konzentrationslagers Auschwitz.

Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg treffen sich auf einer Schiffsreise die ehemalige SS-Aufseherin Lisa und die damalige Lagerinsassin Marta. Damit bricht Lisas verborgene Vergangenheit in ihre mühsam geordnete Gegenwart ein. Ihre Rolle im KZ wird ihr wieder gegenwärtig, mit der sie sich nun auseinandersetzen muss.

Wie die zentralen Themen Holocaust, Erinnerung, Schuld und Verantwortung über-zeugend auf die Bühne zu bringen sind, das erläutern im Werkstattgespräch die Dramaturgen Gabriele Wiesmüller und Stefan Steinmetz sowie die Kostümbildnerin Renée Listerdal aus dem Ensemble des Musiktheater im Revier (MIR).

Die Oper ist Bestandteil eines großen Spielzeit-Projekts des MiR anlässlich des Holocaust-Gedenktages 2017, das unter anderem auch Gespräche mit der Autorin Zofia Posmysz und Zeitzeugen wie Rolf Abrahamsohn und Sr. Johanna Eichmann umfasst.

Die Veranstaltung im Jüdischen Museum Westfalen, Julius-Ambrunn-Straße 1, startet am 09. Februar um 19:30 Uhr. Der reguläre Eintritt beträgt 5 Euro. Für Trägervereinsmitglieder 4 Euro, für Schüler 3 Euro. Weitere Infos unter jmw-dorsten.de.
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