Wulfener Chöre begeisterten 500 Besucher

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Über 80 Sängerinnen und Sänger des Cantus Vivendi, des Kirchenchores St. Matthäus und des MGV Liederkranz Wulfen gestalteten am Sonntagnachmittag ein vorweihnachtliches Konzert unter dem Motto ‚There is a Light‘. (Foto: Tobias Stockhoff)
Dorsten: St. Matthäus Kirche |

Der Chor "Cantus Vivendi" feierte in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Sein Jubiläumskonzert verband er am Sonntagnachmittag mit dem traditionellen Konzert der Wulfener Chöre in der Adventszeit. Rund 500 Zuhörer folgten der Einladung des Cantus, des Kirchenchores St. Matthäus und des MGV Liederkranz Wulfen.


Nach dem Einzug der über 80 Sängerinnen und Sänger unter dem Lied „Macht hoch die Tür“ bedankte sich Kaplan Pawel Czarnecki als Präses stellvertretend für die Pfarrgemeinde beim Cantus Vivendi für den Gesang und den Dienst in der Liturgie: „Ich kann mir eine Erstkommunion, eine Firmung oder die Familienmesse am Heiligen Abend ohne den Chor Cantus Vivendi nicht mehr vorstellen.“ Weiter zitierte er Papst Benedikt zur Bedeutung der Musik für den Menschen: „Es besteht eine geheimnisvolle und tiefe Verwandtschaft zwischen Musik und Hoffnung, zwischen Gesang und ewigem Leben.“ Einen besonderen Applaus erhielt Chorleiterin Kristina Kruschinski, die nach Czarnecki „mit ihrer Freude an der Musik alle Generationen in der Gemeinde anstecken“ würde.

Das Konzert war geprägt durch das Gospel-Oratorium „There is a Light“ von Lorenz Maierhofer, mit bekannten Liedern wie „Let my Light shine bright“, „This little Light of mine“ oder „It’s a me, oh Lord“. Besonders eindrucksvoll dabei die Soloeinlagen von Silvana Beckmann, Jana Kruschinski und Helena Schonbeck, die drei jüngsten Chormitglieder.

Während der Aufführung wechselten sich der gemeinschaftliche Gesang aller drei Chöre mit Einzelpräsentationen ab. So präsentierte der MGV Wulfen unter der Leitung von Sergey Myasoedov das Lied „Weihnachtsglocken“ oder der Kirchenchor St. Matthäus das Lied „Heller Stern in dunkler Nacht.“ Spätestens beim weihnachtlichen Chorwerk „Transeamus usque Bethlehem“ wurde die Bedeutung der Musik für den Menschen mit allen Sinnen in der Kirche spürbar. Begleitet von Jens Klebert (Trompete) und Sergey Myasoedov (Klavier) dirigierte Kristina Kruschinski die drei Chöre zur Höchstform.

Der langanhaltende Applaus der begeisterten Konzertbesucher machte deutlich, dass Alt-Wulfen mit seinen drei Chören ein Pfund hat, mit dem es wuchern kann.
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