600 Gläubige feierten Feldgottesdienst und verabschiedeten sich von Kaplan Czarnecki

Anzeige
Dorsten: Hof Schürmann |

„Wenn ich jetzt nach vier Jahren meine erste Kaplanstelle hier verlasse, tue ich das mit großer Dankbarkeit und mit viel Wehmut“, verabschiedete sich Kaplan Pawel Czarnecki in seiner Predigt unter großem Applaus aus den drei Gemeinden Herz Jesu, St. Barbara und St. Matthäus.

Bei einem Feldgottesdienst auf dem Hof Schürmann, den der junge Geistliche gemeinsam mit Pfarrer Martin Peters und über 600 Menschen feierte, wurde noch einmal deutlich, wie beliebt Kaplan Czarnecki bei den Menschen ist. Die Bannerabordnungen von Freiwilliger Feuerwehr, der Schützenvereine Deuten und Wulfen, des Heimatvereines Wulfen und der kfd Deuten sowie der Musik des Kirchenchores St. Matthäus, des Chores Cantus Vivendi sowie von Wulfener Blasmusikern zeigten darüber hinaus, dass sich Czarnecki schnell in den Gemeinden eingelebt hatte und die Menschen bei besonderen Anlässen wie Feuerwehrfesten, Schützenfesten, musikalischen Ereignissen oder Veranstaltungen des Heimatvereines mit seinen individuellen Predigten ansprach.

In seiner Predigt ging der Kaplan auf seine Aufgabe als Priester ein: „Uns als Priester sind die Menschen von Gott anvertraut. Unsere Pflicht ist es daher, für und vor allen Dingen gemeinsam mit den Menschen das Gute zu suchen.“ Das habe er stets versucht. Dass er dabei auch manchmal unbequeme Themen ansprach, habe zu Diskussionen geführt, aber habe zum notwendigen Nachdenken angeregt, wie im Anschluss an den Gottesdienst aus vielen Gesprächen deutlich wurde.

Pfarrer Martin Peters, Barbara Gober (Pfarreirat), Bernhard Schürmann (Kirchenvorstand) sowie Bürgermeister Tobias Stockhoff würdigten anschließend das Wirken von Czarnecki in ihren Gruß- und Dankesworten. „Dein polnischer Dickkopf steht dabei auch unserem westfälischen Dickschädel in nichts nach“, brachte Stockhoff dabei nicht nur den Kaplan zum Lachen.

Pfarrer Martin Peters hob besonders die große Einsatzbereitschaft des Kaplans hervor und Barbara Gober das Wirken im Rahmen der Gemeindeseelsorge. Mit leckeren Würstchen und Erbsensuppe sowie dem einen oder anderem kühlen Bier sorgte der Heimatverein Wulfen dafür, dass sich die drei Gemeinde auch noch in persönlichen Gesprächen vom Kaplan verabschieden konnten, der ab Anfang August seine neue Stelle in der Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Ahaus antreten wird. Am Ende sagten nicht weniger Besucher: „Er und seine Predigten werden uns fehlen.“
1
Einem Mitglied gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.