A 31: Vollsperrung nach Unfall / Fünf Verletzte teilweise in Lebensgefahr

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Am frühen Sonntagmorgen, gegen 02.20 Uhr, befuhr ein 22-jähriger Mann aus dem Kreis Borken mit einem Opel Tigra und zwei 15- und 19-jährigen Mitfahrerinnen die A 31 in Fahrtrichtung Emden. Zwischen den Anschlussstellen Kirchhellen-Nord und Dorsten-West kam der Pkw zunächst nach rechts von der Fahrbahn ab.

Nach dem Gegenlenken prallte das Fahrzeug in die Mittelschutzplanke. Danach drehte sich das Fahrzeug und kam entgegen der Fahrtrichtung unbeleuchtet auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Ein 45-jähriger Mann aus dem Kreis Borken und seine 43-jährige Mitfahrerin fuhren mit ihrem Pkw frontal ins das stehende Fahrzeug. Die Insassen des ersten Pkw wurden im Fahrzeug eingeklemmt und durch die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr nach einander mit schwerem hydraulischem Gerät aus dem Fahrzeug befreit. Dazu mussten beim Opel Tigra alle Türen und das Dach entfernt werden.

Alle Personen wurden schwer verletzt und noch vor Ort von mehreren Rettungsärzten versorgt. Mit Rettungswagen, die aus dem ganzen Umland zusammen gezogen wurden, wurden die Patienten anschließend in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Bei einigen Insassen können lebensgefährliche Verletzungen nicht ausgeschlossen werden.

Der Sachschaden wird auf 13.000 Euro geschätzt. Die A 31 war für die Dauer der Rettungsmaßnahmen, die Verkehrsunfallaufnahme und die Bergungsarbeiten bis 07.00 Uhr gesperrt. Die Fahrzeuge, die zwischen der Verkehrsableitung bei Kirchhellen-Nord und dem eigentlichen Unfallort standen, wurden zur Anschlussstelle Kirchhellen-Nord zurückgeführt. Neben den Kräften der Polizei Münster und der Autobahnmeisterei Dorsten waren Kräfte der Feuerwehren Bottrop, Kirchhellen, Dorsten, Marl und Oberhausen im Einsatz.
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Rainer Hruschka aus Bottrop | 18.06.2013 | 22:41  
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