Akute Brandgefahr wegen Trockenheit! Flächenbrände in Altendorf-Ulfkotte und Waldbrand infolge von ausgebreitetem Lagerfeuer in Barkenberg

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Die Feuerwehr warnt vor Brandgefahr wegen der anhaltenden trockenen Witterung. Derzeit herrscht im Kreisgebiet die Waldbrandstufe 3 von 5. (Foto: Bludau)

Altendorf-Ulfkotte. Am Montagnachmittag, 19. Juni, musste die Dorstener Feuerwehr gleich zu zwei Flächenbranden ausrücken. Beide befanden sich im Ortsteil Altendorf-Ulfkotte.



Zum einen brannte es neben der Altendorfer Straße mit einer starken Rauchentwicklung. Auf einer Fläche von gut 20 Quadratmetern standen Gras und kleine Sträucher in Flammen. Mit Wasser aus einem C Strahlrohr wurde das Feuer bekämpft und abgelöscht.

Auch kurz vor einem Waldstück in der Nähe der BAB 52 stand eine Wiese plötzlich aus bislang unbekannten Gründen in Flammen. Auch dieses Feuer konnte schnell gelöscht werden, so dass es keinen größeren Schaden zu verzeichnen gab. Neben dem Löschzug Altendorf war auch die hauptamtliche Wache angerückt.

Zu einem weitern Brand kam es bereits am Sonntagnachmittag (18. Juni) in einem größeren Waldstück am Waldfriedhof in Dorsten Barkenberg. Hier hatten sich bislang Unbekannte einen Unterstand gebaut und ein Lagerfeuer entfacht. Das Feuer hatte sich dann aufgrund der Trockenheit ausgebreitet und in den Waldboden gebrannt. Glücklicherweise bemerkten Spaziergänger den Brandgeruch und wählten den Notruf. Da sich die Brandstelle weit im Waldgebiet befand, mussten die Einsatzkräfte des Löschzuges Wulfen zuerst eine längere Schlauchleitung für die Wasserversorgung aufbauen, bevor das Feuer mit einem C-Rohr abgelöscht werden konnte.

Der Einsatz konnte nach rund 90 Minuten beendet werden.


Aufgrund der anhaltenden trockenen Witterung besteht akut die Gefahr von Bränden im Freien. Daher herrscht derzeit im Kreisgebiet die Waldbrandstufe 3 von 5. Die Feuerwehren haben die Bevölkerung bereits mehrfach zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Zusätzlich gilt in den Wäldern absolutes Rauchverbot vom 1. März bis 31. Oktober.

Außerdem darf verständlicher Weise kein offenes Feuer im Wald oder in Waldnähe gemacht werden.





Text und Fotos: Bludau
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