Brand in einem Hochsilo für Futtermittel machte aufwendige Löschmaßnahmen notwendig

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Feldmark. Am Montag, 27. Juni wurde die Feuerwehr Dorsten zunächst gegen 7.15 Uhr nach Auslösen einer automatischen Brandmeldeanlage zur Carl-Benz-Straße in das Gewerbegebiet Ost alarmiert.

Nach kurzer Erkundung konnte festgestellt werden, dass es in einem ca. 50 Meter hohen Silo eines Betriebes für Futtermittel zu einem Entstehungsbrand gekommen war. Eine Rauchentwicklung aus dem oberen Bereich des Silos konnte ebenfalls vernommen werden. In dem betroffenen Bunker befindet sich ein Extrakt aus Raps, welches in Brand geraten war.

Als primäre Maßnahme wurde zunächst eine Kühlung der anliegenden Bunker vorgenommen, um eine Brandausbreitung auf diese zu verhindern.

Da eine herkömmliche Brandbekämpfung mit Löschwasser im Bunker nicht möglich war, wurde gegen 15 Uhr versucht, mit verflüssigtem Stickstoff ein effektives Löschen zu erreichen. Der Stickstoff wird mittels einer Sonde in den betroffenen Bunker geleitet. Für diese Maßnahme musste Stickstoff mit Sattelzügen von Duisburg nach Dorsten transportiert werden. Aufgrund des Brandes wurde das Abschalten des Stromes im Hochsilo notwendig, dies führte zu Beeinträchtigungen des Empfanges des Radiosenders "HitradioVest". Da unter anderem ein Sendemast des Senders auf dem Gebäude des betroffenen Bunkers installiert ist, blieb dieser kurzfristig ohne Funktion und der Empfang des Radiosenders im Stadtgebiet von Dorsten wurde gestört.
In der ersten Phase des Einsatzes waren rund 70 Einsatzkräfte vor Ort, die allerdings im Laufe des Einsatzes auf 20 reduziert werden konnten. Der Löschzug Rhade sicherte an der Feuer- und Rettungswache den Grundschutz für das Stadtgebiet. Verletzt wurde niemand, die genaue Brandursache steht noch nicht fest und muss ermittelt werden. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht.
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