Die Trinkwasser-Experten der Augustaschule

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Zwei Schülerinnen filtern verschmutztes Wasser. (Foto: Privat)
Dorsten: Wasserwerk Holsterhausen |

Holsterhausen. Eine Menge über Trinkwasser erfuhren jetzt die Schüler der Klasse 4a der Augustaschule in Dorsten.

RWW-Mitarbeiterin Petra Stephanblome informierte im Schulungsraum auf dem Wasserwerksgelände in Dorsten-Holsterhausen über den Wasserkreislauf und fand mit den Schülern gemeinsam Antworten auf brennende Fragen, wie: Woher kommt unser Trinkwasser? Wie ist der Weg des Wassers vom Wasserwerk bis zum Wasserhahn? Und vieles mehr.

Die 25 Schüler lernten, dass im Kreislauf des Wassers kein Liter des kostbaren Nasses verloren geht, sie davon täglich rund 120 Liter pro Person benötigen und dass ihr Trinkwasser direkt von hier vor Ort stammt. Nach einem kleinen theoretischen Teil, war dann Praktisches gefragt: So bauten die Viertklässler Kies- und Sandfilter und stellten fest, wie wirksam diese Natur-Materialien bereits Verschmutzungen zurückhalten. Sie bildeten im Kleinen nach, was Wasserversorger - wie RWW - im Großen vorhalten müssen, um Wasser zu reinigen. Die Ergebnisse wurden im Versuchsprotokoll dokumentiert. Anschließend ging es auf den Rundgang über das Werksgelände zu den einzelnen Stationen der Trinkwasseraufbereitung.

Klassenlehrerin Andrea Ehrich fasst den Besuch bei RWW aus ihrer Sicht zusammen. „Es war für die Kinder sehr informativ. Besonders die Versuche, bei denen sie aktiv sein konnten, und auch die Wasserwerksführung kamen wirklich gut an.“ Die Augustaschule ist Partnerschule der RWW. Eine entsprechende Vereinbarung wurde im vergangenen Jahr anlässlich des Schulfestes unterzeichnet.

RWW bietet interessierten Grundschulen in ihrem Versorgungsgebiet an, Aufklärungsarbeit in Sachen Wasser zu übernehmen. Dafür ist eigens die handlungsorientierte Unterrichtseinheit „Wasser macht Schule“ konzipiert worden. Wasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Ein Handgriff und es sprudelt frei Haus, 24 Stunden pro Tag - kühl und klar, und in bester Qualität. Damit das auch künftig so bleibt, müssen die Wasserversorger täglich einiges dafür tun. Aufklärungsarbeit gehört auch dazu.
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