Dorstener Feuerwehr war am Dienstagabend doppelt gefordert: Unfall- und Brandeinsatz

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Für Menschen bestand bei dem Brand in der Industriehalle zu keiner Zeit Gefahr. (Foto: Bludau)

Dorsten. Am Dienstagabend wurde die Feuerwehr Dorsten gleich doppelt gefordert.

Zunächst kam es gegen kurz vor 18 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der A 31. Hier war ein 33-jähriger Mann aus Bochum mit seinem Kleintransporter vom Rastplatz Lünings Kamp (Dorsten Holsterhausen) in Fahrtrichtung Bottrop auf die Autobahn aufgefahren. Unmittelbar danach wechselte er auf die linke Fahrspur. Dabei kam es zu seinem Zusammenstoß mit drei weiteren Pkw-Fahrern, die auf der linken Spur unterwegs waren und nicht mehr rechtzeitig bremsen konnten. Der Fahrer des letzten Fahrzeugs, ein 33-jähriger Mann aus Rosendahl, wurde dabei schwer verletzt. Neben den Rettungskräften aus Dorsten und Schermbeck wurde auch die hauptamtliche Wache auf die Autobahn alarmiert. Der Mann aus Rosendahl wurde nach notärztlicher Behandlung am Unfallort einem Krankenhaus zugeführt, wo er stationär verblieb. Der linke Fahrstreifen der A 31 war bis 19.30 Uhr gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

"Brandeinsatz Gewerbe "

Bereits gegen 18.30 Uhr kam es zu einem weiteren Einsatz für die Feuerwehr Dorsten. Mit dem Einsatzstichwort "Brandeinsatz/Gewerbe" alarmierte die Kreisleitstelle Recklinghausen die hauptamtliche Wache, die Löschzüge Hervest I,
Hervest-Dorf, Holsterhausen, Wulfen und den Rettungsdienst in das Gewerbegebiet "Wenger Höfe". In einer Industriehalle war aus bisher ungeklärten Gründen ein Radlader in Brand geraten und sorgte für eine massive Rauchentwicklung im Gebäude. Da für Menschen zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestand, konnten die ersteintreffenden Einheiten umgehend mit einem Löschangriff beginnen. Der Brand wurde zügig unter Kontrolle gebracht und anschließend mit Löschschaum komplett gelöscht werden. Mehrere Trupps
wurden für die Löschmaßnahmen unter Atemschutz eingesetzt. Am Gebäude und an den untergestellten Baustellenfahrzeugen entstand erheblicher Schaden. Der Einsatz konnte nach zweieinhalb Stunden beendet werden. Im Zuge der Brandursachenermittlung hat die Polizei vor Ort ihre Arbeit aufgenommen.

Text und Fotos: Bludau
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