Eine Einladung zu einer Papstaudienz in Rom für Peggy

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Altstadt. Hedwig Herath-Beckmann hat eine Einladung zu einer Papstaudienz in Rom erhalten. Die geborene Dorstenerin ist Autorin des Buches HILIFI – Gottes vermaledeite Brut, in der sie ihre Kindheit, Jugend und ihr Leben aufarbeitet.

Ende des Zweiten Weltkrieges in eine schwierige Familie hineingeboren, war sie „von Amts wegen“ in die Obhut katholischer Nonnen gegeben worden und lebte mit anderen Kindern in einem Kloster, in dem sie misshandelt und gedemütigt wurde.

In einer beeindruckenden Lesung hatte sie im September 2014 Auszüge daraus im Alten Rathaus vorgestellt.

Wie sie zur bildenden Kunst kam und warum man sie Peggy nennt, erfahren Sie auf ihrer Homepage. Hedwig Herrath Backmann lebt seit einigen Jahren in Spanien.

Zusammen mit Pfarrer Dr. Jochen Reidegeld, stellvertr. Generalvikar im Bistum Münster und anderen, die als Kinder durch Mißbrauch und Übergriffe in katholischen Einrichtungen traumatisiert wurden, will Hedwig Herrath-Beckmann nun die Generalaudienz nutzen, dem Papst ihr Buch zu überreichen sowie beim Kirchenvater Fürbitte gegen Kindesmissbrauch leisten. Zudem möchte sie mit einem Herzensanliegen an ihn herantreten, das sie bereits als Petition an den Deutschen Bundestag gerichtet hat.

Dabei geht es um Täter aus den Reihen der katholischen Kirche, die immer noch im Schutz kirchlicher Gerichtsbarkeit stehen. Hedwig Herrath-Beckmann ist das ein Dorn im Auge. Sie kämpft für die unbedingte Überstellung mutmaßlicher Täter an die Staatsanwaltschaft und Aufklärung sowie Verurteilung durch weltliche Gerichte.
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