Gas-Alarm im Mezzomar - 11 Personen verletzt

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Am Mittwochmorgen, 15. Juni, kam es im Restaurant Mezzomar auf dem Zechengelände an der Halterner Straße in Dorsten zu einem Gasalarm. Das Gebäude wurde umgehend von den Angestellten geräumt und die Feuerwehr alarmiert. Nach derzeitigem Stand mussten elf Menschen wegen einer Kohlendioxid-Vergiftung behandelt werden - zwei Menschen kamen ins Krankenhaus.



Als Angestellte und Kunden über Kopfschmerzen und Übelkeit klagten, wurde die Feuerwehr gerufen. Gegen 9.30 Uhr hielten sich rund 30 Gäste plus Angestellte hier auf.
Der vermutliche Auslöser für den Kohlendioxid-Austritt waren wohl undichte Kohlendioxid-Flaschen im Küchenbereich. Diese sind für die Herstellung alkoholfreier Erfrischungsgetränke nötig. Das Amt für Arbeitsschutz hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Feuerwehrleute aus dem gesamten Kreis Recklinghausen waren vor Ort. Aufgrund der Vielzahl von Verletzten wurde ein sogenannter MANV Alarm bei der Kreisleitstelle ausgelöst. Dieser steht für Massenanfall von Verletzten. Bereits im Januar dieses Jahres hatte es einen ähnlichen Vorfall im "Mezzomar" gegeben. Damals hatte die Feuerwehr ebenfalls einen erhöhten Kohlendioxid-Wert festgestellt. Als Ursache wurde ein Defekt an der Kühlanlage des Restaurants ausgemacht. Auch im Januar klagten einige Gäste leichte Kopfschmerzen.

Presse Mail Stadt Dorsten:


CO2-Austritt in Gaststätte löst Feuerwehreinsatz aus - Elf Personen vorsorglich ins Krankenhaus gebracht Im Kühlraum einer Gaststätte auf dem Zechengelände Fürst Leopold ist am Mittwoch um 9.30 Uhr Kohlenstoffdioxid (CO2) ausgetreten. Die Dorstener Feuerwehr war drei Minuten nach der Alarmierung über die Kreisleitstelle am Einsatzort. Insgesamt elf Personen – Gäste und Mitarbeiter – klagten über Kopfschmerzen und Übelkeit. Sieben Personen wurden nach der Erstversorgung durch drei Notärzte vorsorglich in jeweils heimatnahe Krankenhäuser gebracht, vier verweigerten die Mitfahrt. Die Feuerwehr hat das Gebäude gelüftet und an vielen Stellen die CO2-Konzentration gemessen (normal in der Atemluft: 0,04 %). Dabei konnten noch nach der Lüftung im Kühlraum der Gaststätte siebenfach erhöhte Werte gemessen werden. Ursprung des CO2-Austritts ist eine Leckage an der Verbindung zwischen einer CO2-Gasflasche und einer Anlage zur Limonadenbereitung. Die Feuerwehr war mit insgesamt 40 Einsatzkräften ausgerückt. Der Einsatz wurde nach zwei Stunden beendet. CO2 ist in geringer Konzentration für den Menschen nicht giftig, allerdings wird die Sauerstoffaufnahme behindert.
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