Gedenken am Jahrestag der Bombardierung Wulfens

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Gedenken an die Dorstener Kriegsopfer. (Foto: Bludau)

Wulfen. Aus Anlass des 72. Jahrestages der Bombardierung Wulfens nahmen am Mittwochvormittag mehr als 40 Personen an einer Gedenkveranstaltung an der Pfarrkirche St. Matthäus teil.

Zunächst sprach die evangelische Pfarrerin Anke Leuning und leitete mit ihren Worten ein stilles Gedenken ein. Um 10.10 Uhr, dem Zeitpunkt der damaligen Bombardierung, läuteten die Glocken der Pfarrkirche St. Matthäus wie auch die Glocken der evangelischen Gnadenkirche.


Ein Mitglied des Heimatvereins Wulfen verlas die Namen der 23 damals Verstorbenen:

- Karl-Heinz Bleser, † 8 Monate
- Johanna Droste, † 30 Jahre
- Anna Feldmann, † 57 Jahre
- Bernhardine Grewer, † 43 Jahre
- Werner Grewer, † 9 Jahre
- Willi Grewer, † 7 Jahre
- Hedwig Pier, † 21 Jahre
- Johann Potthast, † 68 Jahre
- Franz Rößmann, † 68 Jahre
- Wilhelm Rößmann, † 59 Jahre
- Christine Rößmann, † 59 Jahre
- Franziska Rößmann, † 32 Jahre
- Gertrud Rößmann, † 16 Jahre
- Elisabeth Rohlof, † 34 Jahre
- Annette Rohlof, † 5 Jahre
- Karl-Heinz Rohlof, † 2 Jahre
- Toni Schäpers, † 4 Jahre
- Bernardine Stolbrink, † 21 Jahre
- Hilde Stolbrink, †19 Jahre
- Heinz Stolbrink, † 16 Jahre
- Hilde Wibbelt, † 15 Jahre
- Siegmund Konitzki, † 29 Jahre
- Carl Henschel, † 42 Jahre, aus Gelsenkirchen

An den Stolpersteinen vor dem ehemaligen Wohnhaus der Familie Lebenstein hatte der Heimatverein Wulfen eine Rose niedergelegt. An diesem Ort wurde der Opfer der jüdischen Familien Lebenstein und Moises sowie aller Opfer von Krieg und Gewalt gedacht.

Abschließend sprach Pfarrerin Leuning ein Gebet und erteilte den Anwesenden einen Segen.

Quelle: Bludau
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