Hilfe für Flüchtlinge im Nordirak: Dorsten will praktische Überlebenshilfe weiterhin unterstützen

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Dorsten. Die Bilder von Flüchtlingen aus den zerbombten Städten in Syrien sind allgegenwärtig. Auch in Dorsten sind Flüchtende angekommen und werden in Gemeinschaftsunterkünften, aber auch in Wohnungen betreut.

Aber nicht nur der Anfang in einem fremden Land – auch das gesamte Leben und Überleben in unserer westlichen Kultur ist schwer. Ein anderer Weg besteht darin, Hilfsangebote in sicheren Gegenden des Nordirak zu unterstützen, die den Flüchtlingen auch nach dem Krieg eine Zukunft ermöglichen.

Im letzten Jahr haben zahlreiche Dorstener die Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ unterstützt und über 23.000 Euro in nur wenigen Wochen gespendet. Damit konnten vier Container gekauft werden, in denen jetzt Flüchtlinge leben. Der Spiegel berichtet aktuell über diese Form der Überlebenshilfe.

5000 Euro kostet ein Wohncontainer, in dem zwei Familien leben können – hergestellt im Irak und der Türkei, sodass lange Transportwege vermieden werden. Auch der Provinzgouverneur von Dohuc ist mit im Boot – seine Behörde übernimmt die Logistik und die Kosten rund um Aufbau und Transport. Vor Ort wachen Caritas-Mitarbeiter darüber, dass das gesammelte Geld 1:1 in die Initiative fließt. „Eine gute Sache, die Dorstener Bevölkerung bereits im letzten Jahr mit einem hohen Spendenvolumen unterstützt hat“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff. „Wenn wir den Menschen vor Ort helfen, halten wir Familien zusammen und geben ihnen eine Chance, auch nach dem Verlust ihrer Häuser und ihrer Heimat im Nordirak neu anzufangen. Ohne Sprachschwierigkeiten und ohne den Verlust sozialer Kontakte. Die neuen Ideen, jetzt auch Werkstätten für Handwerker aufzustellen und so wirtschaftliche Impulse zu setzen, machen das Dorf zukunftsfähig über die Kriegszeiten hinaus.“

Die Initiative „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ wurde von Serdar Yüksel, MdL, angestoßen, Schirmherren sind Carola Geiss-Netthövel (RVR), Journalist Fritz Pleitgen und Klaus Engel vom Initiativkreis Ruhr.

Spenden können unter dem Stichwort „Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet“ auf die Konten der Stadt Dorsten eingezahlt werden. Spendenquittungen stellt das Ruhrbistum aus.

Konten der Stadt Dorsten, Verwendungszweck "Flüchtlingsdorf Ruhrgebiet"
Sparkasse Vest Recklinghausen Volksbank Dorsten eG
Ktnr. 10 000 701 100 012 500
BLZ 426 501 50 BLZ 426 623 20
BIC WELADED1REK GENODEM1DST
IBAN DE46 4265 0150 0010 0007 01 DE06 4266 2320 0100 0125 00
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