Kinospezial zum Tag gegen Homophobie und Transphobie

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Schüler der St. Ursula-Realschule Dorsten zeigen Diskriminierung die Rote Karte. (Foto: Privat)

Am 13. Mai luden Sexualpädagogen des Kreises Recklinghausen, anlässlich des Tages gegen Homophobie und Transphobie, Schüler ab Klasse neun ins Dorstener Central Kino zu einem Filmspezial ein.



Unter der Moderation der Jugendförderung der Stadt Dorsten wurde die Veranstaltung in Kooperation mit der Drogenberatungsstelle Westvest in Marl, der Beratungsstelle Pro Familia in Gladbeck und SchLAu in Gladbeck (Schwul Lesbisch Bi Trans* Aufklärung in NRW) durchgeführt.

Der im Rahmen der Veranstaltung gezeigte Film „Romeos“ greift Themen wie Geschlechtsidentität, sexuelle Orientierung, Liebe, Geschlechterrollen und Sexualität auf - Themen, die laut Richtlinien zur Sexualerziehung im Unterricht vorgesehen sind.

Damit auseinandergesetzt hatten sich im Unterricht bereits Schüler der St. Ursula Realschule Dorsten mit dem Schwerpunkt Biologie. Ihnen bot sich durch das Kinospezial die Möglichkeit, die theoretischen Kenntnisse abzusichern und dadurch die Lernergebnisse zu festigen. Das Thema wird sie weiter begleiten. Am 1. Juni wird es einen Schwerpunkttag an der Schule geben.

Mit Mitmachaktionen vor Filmbeginn wurde auf die Thematik eingestimmt und zu Gesprächen angeregt. „Wir wollen junge Menschen für die Thematik sensibilisieren und zu einer aktiven Auseinandersetzung mit dem Thema anregen“, so Marc Zumpe von der Drogenberatungsstelle Westvest.

Der Internationale Tag gegen Homo- und Transphobie wird seit 2005 am 17. Mai durchgeführt. Mit Aktionen weltweit wird für Respekt und Akzeptanz gegenüber Lesben, Schwulen, bi- und transsexuellen Menschen geworben. Der 17. Mai wurde gewählt, weil an diesem Tag im Jahr 1990 die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel gestrichen hat.
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