Neue Fahrzeuge für die Feuerwehr in Rhade und Altendorf-Ulfkotte

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(Foto: Markus Terwellen)

Um auch künftig schlagkräftig mit dem Einsatzspektrum einer Feuerwehr umgehen und adäquat Gefahrensituationen beseitigen zu können, wurden aktuell zwei Großfahrzeuge für die Löschzüge Rhade und Altendorf-Ulfkotte ersatzbeschafft. Die neuen Errungenschaften ersetzen zwei Fahrzeuge, die bereits über 20 Jahre alt sind.

Die ausgelieferten Fahrzeuge haben die Kurzbezeichnung "LF 20 KatS". So verfügen diese Löschfahrzeuge über eine Feuerlöschkreiselpumpe mit einer Förderleistung, bei einem Ausgangsdruck von 10 bar, von 2000 Litern pro Minute und besitzen einen 1600 Liter fassenden Löschwassertank. In den Geräteräumen befindet sich Schlauchmaterial, um ca. über 360 Meter Wasser fördern zu können. Während das Fahrzeug des Löschzuges Altendorf-Ulfkotte überwiegend zur Wasserförderung eingesetzt wird und über eine zusätzliche tragbare Pumpe
(Tragkraftspritze) verfügt, wurde das Fahrzeug des Löschzuges Rhade mit Gerätschaften bestückt, um Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung abarbeiten zu können. Der Löschzug Rhade deckt einsatztaktisch die Bundesautobahn 31 im nördlichen Stadtgebiet von Dorsten ab und ist unter anderem dort für die technische Hilfeleistung zuständig. Um Einsatzstellen bei Dunkelheit ausleuchten zu können, wurden beide Fahrzeuge mit einem pneumatisch betriebenen Lichtmast ausgestattet. Die Löschfahrzeuge rücken mit einer maximalen Besatzung von neun Feuerwehrleuten (Gruppe) aus. Der Angriffstrupp hat die Möglichkeit, sich während der Anfahrt komplett mit Atemschutzgeräten auszurüsten. Bevor die Fahrzeuge jedoch offiziell in Dienst gestellt werden, müssen sich die Maschinisten mit der neuen Technik vertraut machen. Damit es im Einsatz schnell geht und alles beherrscht wird, müssen dazu zusätzliche Übungsdienste eingelegt werden.

Text und Foto: Markus Terwellen
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