Neue Tore für die kleine Schleusenkammer

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Mit zwei Autokränen wurde das 40 Tonnen schwere neue Schleusentor in herausfordernder Präzisionsarbeit in seine neuen Halterungen eingepasst. (Foto: Bludau)
Dorsten: Schleuse Dorsten |

Feldmark. Die 1968 erbaute kleine Schleusenkammer am Wesel-Datteln-Kanal in Dorsten wird derzeit aufwendig modernisiert.

Nach Auskunft des zuständigenWasserstraßen- und Schifffahrtsamt werden hier mehrere Millionen Euro investiert, um beide Schleusentore, den Antrieb und die komplette Elektrotechnik zu erneuern. Bereits am Dienstag wurde das untere Schleusentor, im so genannten Unterwasserbereich, mit Hilfe zweier Autokräne eingesetzt.

Am Mittwoch war dann geplant, das obere Tor zu installieren. Dieses Tor hat ein Gesamtgewicht von über 40 Tonnen und muss ganz präzise in dafür vorgesehenen Halterungen mit den beiden Autokränen eingepasst werden. Leider spielte der Wind an diesem Tag nicht so ganz mit, so dass es zu Verzögerungen kam. Erst am späten Nachmittag wagten die Verantwortlichen der Baufirma einen Versuch. Ganz langsam und gesichert an zwei Halteleinen und dem speziellen Autokran klappte es dann doch noch, das Schleusentor im Oberwasser einzusetzen.

In den kommenden Wochen werden nun die restlichen Arbeiten ausgeführt, damit nach jetzigen Planungen Ende Dezember, aber noch vor Weihnachten, diese Schleuse wieder in Betrieb gehen kann.

Text und Foto: Bludau
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