Neugeborenes Angus Kälbchen von der Feuerwehr aus der Lippe gerettet

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Schermbeck. Einen aufregenden Start ins Leben hatte am Dienstagabend, 23. August ein Kalb auf einer Wiese unterhalb der Lippebrücke an der Maassenstraße in Schermbeck.

Bei den ersten Gehversuchen kurz nach der Geburt war das junge Tier wohl die
Böschung hinuntergerutscht und in der Lippe gelandet. Zwei Kanufahrer aus
Marl hatten das Angus Kälbchen entdeckt und nach eigenen gescheiterten
Rettungsversuchen den Notruf gewählt.

Bei Eintreffen der Feuerwehr Schermbeck standen das Muttertier und das Kalb in der Lippe. Um sie nicht zu verängstigen, wurde zunächst Abstand zu den Tieren gehalten. Ein Feuerwehrmann stand im Wasserrettungsanzug bereit. Als dann die Kräfte des Kalbs nachließen und es von der Mutter abgetrieben wurde, sprang der
Feuerwehrmann ins Wasser und packte das Jungtier.

Mit vereinten Kräften zogen die anderen Einsatzkräfte die beiden aus dem Wasser, kurz bevor die aufgeregte Mutter die Stelle erreichte. Die Kuh "erwischte" den Retter zwar noch, verletzt wurde dieser aber nicht. Das Kalb wurde von einem
angeforderten Tierarzt untersucht und anschließend dem eingetroffenen
Landwirt übergeben. Um das Muttertier, das das Ufer aus eigener Kraft erreichte - zum Glück auf der anderen Uferseite! - kümmerte sich der Landwirt im Anschluss. Hier gab es auch wieder die glückliche Familienzusammenführung.
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