Regionale 2016 zeichnet Projekte in Dorsten und Schermbeck aus

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Das Münsterland. (Symbolfoto:Pixabay.com)

Dorsten/Schermbeck. Die Regionale 2016 im westlichen Münsterland befindet sich im Schlussspurt: Das NRW-Strukturförder-
programm endet in diesem Jahr. Projekte werden aber auch auf der Zielgeraden weiterhin entwickelt und ausgezeichnet. Jetzt wurden gleich vier Projekte in den A-Status und somit über die Ziellinie gehoben. Mit darunter: „Schermbeck erLeben“ und „Quartiersanpassung Wulfen-Barkenberg“.

„Ich bin sehr froh, dass wir auch 2017 noch Projekte auszeichnen können. Die heute besprochenen Vorhaben sind ein Gewinn für unsere Region. Sie zeigen Ideen und Ansätze auf, wie das westliche Münsterland seine Qualitäten als erfolgreiche Lebens-, Wirtschafts- und Kulturregion weiterentwickeln kann“, sagt Uta Schneider, Geschäftsführerin der Regionale 2016 Agentur.

„Schermbeck erLeben“ ist eines der Projekte, die mit dem A-Status ausgezeichnet wurden. Im Fokus stehen Spielplätze und Freiflächen im Ortskern und in den Wohngebieten. Diese sollen aufgewertet und besser miteinander verbunden werden, sodass ein umfassendes Spiel- und Bewegungsraumangebot entsteht. Geplant ist beispielsweise ein Rundweg, der die Flächen und somit auch unterschiedliche Ortsteile thematisch miteinander verbindet. Bereits im Oktober 2016 erfolgte der Spatenstich für die erste Maßnahme, die Arbeiten am Spielplatz Schienebergstege. Jetzt können auch die weiteren Bausteine Schritt für Schritt angegangen werden. 3,7 Millionen Euro werden nach derzeitiger Kalkulation in den kommenden Jahren investiert, davon 2,6 Millionen aus der Städtebauförderung. Das Projekt wurde heute vom Regionale 2016-Lenkungsausschuss direkt aus der C- in die A-Stufe gehoben. „Die Gemeinde arbeitet bereits seit geraumer Zeit sehr intensiv und erfolgreich an dem Vorhaben und hat im vergangenen Jahr bereits mit dem ersten Bauabschnitt begonnen. Deshalb konnte der Ausschuss mit gutem Gewissen direkt den A-Status verleihen“, erklärt Uta Schneider.

Die Stadt Dorsten hat mit ihrem Projekt „Quartiersanpassung Wulfen-Barkenberg“ gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie Eigentümern die Einfamilienhausgebiete im Stadtteil Barkenberg in den Blick genommen. Im Fokus stehen konkrete Fragen: Wie können Barrierefreiheit und Wärmeversorgung verbessert werden? Welche ergänzenden Wohnangebote sind notwendig? Bereits 2015 fand unter dem Titel „HausAufgaben“ ein geförderter Workshop über mehrere Tage statt. Im Anschluss konnte mit finanzieller Unterstützung der Stadt ein ehrenamtlich getragenes Quartiersbüro eingerichtet werden. In Quartiersspaziergängen wurde gemeinsam mit Bürgern ein Grünkonzept entwickelt, welches künftig schrittweise umgesetzt wird. Zudem entsteht in Zusammenarbeit mit der City Ruhr GmbH ein neues Energiekonzept für Barkenberg. Für dieses Gesamtpaket an erfolgten und perspektivischen Maßnahmen wurde das Projekt mit dem A-Status ausgezeichnet.
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