Junibilanz der Unwetter-Einsätze im Kreis Recklinghausen

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Ein beeindruckendes Foto des Dorstener Bürgerreporters Garwin G. (http://bit.ly/29tc7CL) zum Unwetter direkt in unserer Innenstadt. (Foto: Garwin G)

Sommer, Wärme, Sonnenschein – davon war im vergangenen Monat nicht viel zu spüren im Kreis Recklinghausen. 524 Unwetter-Einsätze hat die Kreisleitstelle im Juni koordiniert. Vor allem vollgelaufene Keller, aber auch der Schölzbach, der in Dorsten extrem über die Ufer getreten ist, und Straßen, die unter Wasser standen, hielten die Feuerwehr in Atem.



„Den Einsatzkräften gebührt unser aller Dank. Ich bin sehr froh, dass wir personell sogar die Möglichkeit hatten, mit der Hochwasserbereitschaft im Nachbarkreis auszuhelfen. Der Juni hat uns gezeigt, dass wir jederzeit auf eine Vielzahl von Einsätzen vorbereitet sein müssen“, sagt Landrat Cay Süberkrüb.

Zahl der Einsätze in den Kreisstädten

Am stärksten betroffen war die Stadt Gladbeck mit 226 Einsätzen, gefolgt von Marl, wo die Feuerwehr 163-mal unwetterbedingt ausrücken musste. Die weiteren Unwetter-Einsätze haben sich wie folgt verteilt: Castrop-Rauxel 5, Datteln 4, Dorsten 25, Haltern am See 57, Herten 15, Oer-Erkenschwick 2, Waltrop 3 und Recklinghausen 24.

Allein am 7. Juni gab es 299 Unwetter-Einsätze der Feuerwehr.

Auch überörtliche Einsätze

Neben den Einsätzen im Kreis Recklinghausen waren die – meist ehrenamtlichen – Rettungskräfte auch zweimal überörtlich im Einsatz, beide Male im Kreis Borken. Zuerst waren drei Mitarbeiter zur Mobilen Führungsunterstützung im Nachbarkreis. Ende Juni halfen 170 Feuerwehrleute der Hochwasserbereitschaft beim Kampf gegen die Wassermassen in Isselburg.
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