Lippe weitaus sauberer als Ruhr und Emscher

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Lippe schnitt mit Sieg, Wupper und Weser am "besten" ab.

Die Belastung der Meere durch Plastikmüll hat in den letzten Monaten immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Dreiviertel des Mülls in den Meeren besteht aus Kunststoffen, deren Abbau Jahrhunderte benötigt. Das Umweltbundesamt geht davon aus, dass bis zu 30 Millionen Tonnen pro Jahr weltweit im Meer laden.



Auch Mikroplastik aus den Gewässern in Nordrhein-Westfalen trägt zu einer weiteren Belastung mit diesen schwer abbaubaren Substanzen bei. Daher hat das nordrhein-westfälische Umweltministerium dem Landtag jetzt einen Bericht zu diesem Thema vorgelegt. Bisher wurden einige wichtige Gewässer in NRW auf Mikroplastik untersucht, darunter auch die Lippe. Das Thema stand darüber hinaus am Mittwoch, 20. Januar, auf der Tagesordnung des Umweltausschusses des Düsseldorfer Landtags. Ergebnisse und weitere Informationen können sie der Pressemitteilung entnehmen.

Lippe, Sieg, Wupper und Weser haben bei dem Test am „besten“ abgeschnitten. Mit einem Mikroplastikgehalt von einem Partikel pro Kubikmeter haben sie die geringsten Messwerte. Danach folgt der Rhein, mit einer Konzentration von 1 bis 4,5 Partikel pro Kubikmeter und dann die Emscher mit einer Konzentration von 16 Partikeln pro Kubikmeter. Am auffälligsten sind die Befunde an der Ruhr: In einem Messabschnitt wurde eine 30-fach höhere Belastung im Vergleich zum Rhein festgestellt: Hier waren es 166 Partikel pro Kubikmeter.

Der Bericht des Umweltministeriums ist inzwischen auch vom Landtag veröffentlicht worden und ist hier zu finden.
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