Polizei und Helfer jagen Rinder durch zwei Städte

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Am Dienstagnachmittag wollten ein Landwirt aus Dorsten Altendorf fünf Rinder von einer Weide über eine Straße zur nächsten Wiese treiben. Plötzlich wurden die Tiere unruhig und nutzten die Gunst der Stunde einen anderen Weg einzuschlagen.

Sie liefen über die Altendorfer Straße in Richtung Marl. Einige Autofahrer entdeckten die freilaufenden Tiere und wollten sie eigentlich im Auge behalten. Dabei trieben sie die Tiere aber ungewollt vor sich her. Die so gehetzten Tiere kamen richtig in Trab und rannten mehrere Kilometer über die Straßen in Richtung Marl Polsum. Hier konnten vier der Tiere auf das Grundstück eines Raiffeisen Marktes zusammen getrieben werden. Ein Rind, vermutlich eine trächtige Kuh, bog aber vorher ab und versteckte sich in einem Feld. Nach langen Suchmaßnahmen durch Polizei und Helfer konnte das Tier hier ausfindig gemacht werden. Zwischenzeitlich gab es einige brenzlige Situationen mit Verkehrsteilnehmer. Auch drohte eine Kuh kurzfristig auf den Zubringer zur A 52 zu laufen. Aus diesem Grund bewaffneten sich einige Polizisten mit schwerem Geschütz. Am Abend dann gab es ein Happy End. Neben den vier Rindern aus Polsum wurde auch die Kuh vom Feld wieder eingefangen und zurück auf den Bauernhof gebracht. Verletzte oder Sachschäden gibt es nach ersten Angaben der Polizei nicht.
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