Starkregen sorgt für dutzende Feuerwehr-Einsätze in Rhade

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Innerhalb kürzester Zeit sorgte ein Unwetter am Montagmorgen in Rhade für mehrere Einsätze bei der Feuerwehr. Nach und nach erreichten die Kreisleitstelle der Feuerwehr immer mehr Notrufe mit der Meldung „Wasser im Keller“.

Zunächst gab es auch Meldungen aus Barkenberg und anschließend über ein Dutzend Einsätze aus dem Bereich Rhade. „Das ging rasend schnell. Auf einmal schoss das Wasser aus unserem Pumpenschacht und aus dem Klo im Keller in die Räume“, berichtet Thomas Zimmermann von der Gemener Straße, der seinen Keller in dem Einfamilienhaus auch als Wohnraum ausgebaut hat. Deshalb ist auch der Schaden enorm. „Wir konnten gar nichts gegen das Wasser machen. Auch mit Hilfe einer eigenen Pumpe kamen wir gegen das Wasser nicht an. Es stand nachher bis zu einem halben Meter hoch“, so Zimmermann. Erst als die Feuerwehr mit ihrer großen Pumpe anrückte, konnte das Wasser bis auf ein Minimum abgepumpt werden.

Doch die Feuchtigkeit und genügend Arbeit bleiben zurück. Auch in einem Mehrfamilienhaus am Hoonkesweg blieb kein Keller trocken. Die Bewohner versuchten auch vergebens mit eigenen Mitteln den Wassermassen her zu werden. Erst die Feuerwehr konnte ein wenig Abhilfe schaffen. „Ich wohne im Dachgeschoss des Hauses und heute Morgen gab es minutenlang ganz heftige Blitze mit Lichtbögen und Donnerschläge über Rhade“, sagt Frank Knebelkamp vom Hoonkesweg. Und weiter: „Die Fensterrahmen haben richtig gewackelt und dazu lang anhaltender Starkregen.“

Neben dem Löschzug Rhade waren auch die Löschzüge Lembeck, Dorf Hervest und der Hauptwache im Einsatz und halfen an diversen Stellen. Nach ersten Meldungen blieb es glücklicherweise bei Sachschäden. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden.
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