Wilhelm-Lehmbruck Schüler auf Exkursion am Hammbach – Unterricht in die Natur verlegt

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Die Schüler der Wilhelm Lehmbruck Schule waren bei ihrer Exkursion am Hammbach mit Begeisterung dabei und lernten den Bach Lebensraum von vielen Kleinstlebewesen kennen. (Foto: Rüdiger Eggert)

Deuten. Gummistiefel waren für die Schüler der Wilhelm-Lehmbruck-Schule in der vergangenen Woche Voraussetzung für ihren besonderen Unterricht.

Die Schüler der beiden Standorte, Östrich und Deuten, untersuchten den Hammbach auf seine Bewohner. Mit Kescher und kleinen Sieben wurde neben der Thüshaus Mühle der Bachlauf untersucht. Christa Schragmann vom örtlichen Wasserversorger RWW leitete die Schüler bei ihrer „Expedition“ an. „Ich bin seit 25 Jahren als Umweltpädagogin tätig“, sagt Schragmann.

Doch bevor die Schüler zu ihrer kleinen Expedition aufbrachen, zeigte Mühlenwärter Thomas Gerling den wissbegierigen Schulkindern das Technikmuseum Thüshaus Mühle. Den Bereich um die Deutener Mühle bezeichnete die Pädagogin und Biologin als ideal. Zum einen konnten die Schüler sehen, wie Wasserkraft zur Energiegewinnung genutzt wird. Auf der anderen Seite ist der Bach Lebensraum von vielen Kleinstlebewesen. „Was ist das?“, fragte eine Schülerin. „Das ist ein Flohkrebs, wo Flohkrebse sind ist das Wasser sauber“, erklärte Christa Schragmnann.

Am Morgen wurden Flohkrebs- und Köcherfliegenlarven, Rollegel, Kugelmuscheln und Strundelwürmer gefangen, im Laufe des Tages wurden die Lebewesen in der Schule unter dem Mikroskop betrachtet. Neben Mikroskopieren gab es natürlich Experimente rund um das Wasser. Die Schüler waren begeistert, auch Schulleiterin Heike Lippert-Knospe und die anderen Lehrer sehen in dem Projekt nur Positives.

„Wir haben uns als Kooperationspartner beworben“, so Lippert-Knospe. So hofft die Schule auf weitere Aktionen mit dem RWW.
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