CDU sucht nach einer Lösung für den Abenteuerspielplatz

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Der Abeneteuerspielplatz in Barkenberg ist gefährdet. (Foto: André Elschenbroich)
„Wir haben die Verwaltung gebeten, im Umwelt- und Planungsausschuss (UPA) am Dienstag einen Bericht zur aktuellen Entwicklung am Abenteuerspielplatz in Barkenberg unter Bekanntgaben auf die Tagesordnung zu nehmen“, so der Wulfener CDU-Ratsherr Hans-Peter Jungblut. Bei einem Ortstermin am Mittwoch hätten Bauordnungsamt, Gebäudemanagement, Jugendamt und ein externer Statiker festgestellt, dass u. a. das Hauptgebäude stark einsturzgefährdet sei.

„Auch für uns wirkte es auf den ersten Blick merkwürdig, dass nach über 30 Jahren erkannt wird, dass ein Gebäude nicht genehmigt war“, so Jungblut, „Aber der tragische Tod einer 18-Jährigen, welche von einem Holzmast einer großen Schaukel in Datteln erschlagen wurde, oder aber der Brand in einer Gartenlaube mit explodierenden Gasflaschen führt uns auch vor Augen, dass es eine andere Seite der Medaille gibt.“

„Nach unseren Informationen hat die Verwaltung bereits dem Verein eine Übergangslösung in Aussicht gestellt, um den Ferienspaß zu ermöglichen“, sagt das Wulfener UPA-Mitglied Tobias Stockhoff (CDU), „Unabhängig davon gilt es jetzt aber auch zu gucken, wie man gemeinsam eine dauerhafte Lösung erarbeiten kann. Dabei muss die Sicherheit der Kinder gewährleistet sein.“ Der CDU sei aber auch die anspannte Finanzlage des Vereines bekannt. „Wichtig ist jetzt, dass man miteinander redet und Lösungen sucht, anstatt sich schriftlich Vorhaltungen zu machen“, so Stockhoff abschließend.
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