Gegen Fracking – aber für eine Kommunale Energiewende

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Re- Kommunalisierung beim kommunalen Stromnetz. Dorsten hat damit den Einstieg in den Umstieg einer Kommunalen Energiewende eingeleitet
Arbeitskreis ENERGIE – KLIMA – UMWELT blickt nach vorn.

Da haben sich die Mitglieder des Dorstener überparteilich agierenden Arbeitskreises ENERGIE – KLIMA – UMWELT eine Mammutaufgabe vorgenommen. Gegen die Risikotechnologie FRACKING, das heißt gegen das Bohren nach Gas in tiefen Schichten unter Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien zu sein, das ist in der Bevölkerung und, mit Einschränkung auch bei den Parteien, inzwischen angekommen. „Dennoch fordern wir ein gesetzliches Verbot, Absichtserklärungen reichen nicht“, so die klare Positionierung.
Um aber auch eine Kommunale Energiewende parallel verantwortlich mitzugestalten, ist mehr nötig, als ein nur klares Nein für ein Element des gesamten Energiespektrums auszudrücken. Da beginnt der Bereich des „langjährigen Engagements“.
Die Besucher der Informationsveranstaltung am Montag in Rhade, wurden auf eine spannende Reise in die komplizierte Welt des Klimawandels, der Energiesicherung und der kommunalen Möglichkeiten mitgenommen.
Nachdrücklich und eindringlich konnte der Veranstalter unter Moderation von Dirk Hartwich aufzeigen, dass wir hier in Dorsten (lokal) beginnen müssen, um eine Wende zum Besseren über unsere Stadtgrenze hinaus (global), zu erzielen. „Da sind wir in der riesigen Verantwortung der nachfolgenden Generationen“.
Und, dass das geplante „Fracken“ noch nicht vom Tisch ist, konnte anhand eines interessanten Films und der druckfrischen Koalitionsvereinbarung eindrucksvoll nachgewiesen werden. Michael Hübner, SPD-MdL und Michael Baune, Vorsitzender der Dorstener Sozialdemokraten waren vor Ort und stellten sich den kritischen Fragen der Teilnehmer. Eingeladen waren aber alle Parteien und deren Abgeordnete. „Der Arbeitskreis wird zwar von der SPD organisatorisch geleitet, erarbeitet und vertritt aber eigene Positionen gegenüber allen Parteien“, so die wiederholte Aussage in eigener Sache.
Wolfgang Quallo, übernahm den Part, die komplizierte Welt der kommunalen Energieversorgung und Verteilung aus Sicht der Stadt Dorsten aufzuzeigen.
„Wenn wir wieder im Besitz des kommunalen Stromnetzes sind, besteht die Möglichkeit, Stück für Stück auch über Stadtwerke und neue Geschäftsfelder nachzudenken“, so zusammenfassend die Motivation der Stadt und der politischen Parteien, die Re-Kommunalisierung einzuleiten. Dass damit auf dem weiten Feld der Erneuerbaren Energien, der Energieeffiziens und des Klimaschutzes ein eigener Dorstener Beitrag geleistet werden kann, das war nur am Horizont zu erkennen.
Wolfgang Quallo verstand es hervorragend, die Grundvoraussetzung für den „Einstieg in den Umstieg“, so die Bewertung des Arbeitskreises, zu verdeutlichen.
Die lebendige Diskussion zeigte, dass die Besucher bereit sind, nicht nur gegen etwas zu sein, sondern die Verantwortung mittragen wollen, etwas zu verändern.
„Wir geben nicht auf“, so das plakative abschließende Versprechen der Organisatoren.

www.spd-rhade.de
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