Planungen des Landes NRW für die Aufnahme und Unterbringung von Flüchtlingen im Regierungsbezirk Münster

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Münster/Dorsten.Der Rückgang der Flüchtlingszahlen führt dazu, dass auch in Nordrhein-Westfalen weniger Unterkünfte für Geflüchtete gebraucht werden. Derzeit gibt es in Nordrhein-Westfalen 62.000 Plätze in den Flüchtlingsunterkünften des Landes. Im Regierungsbezirk Münster ist in den 30 Einrichtungen aktuell Platz für rund 11.500 Menschen.

Landesweit soll die Zahl auf 50.000 Plätze reduziert werden. Davon sollen 35.000 aktiv genutzt werden. 10.000 Plätze sollen in Einrichtungen vorgehalten werden, die im Bedarfsfall innerhalb weniger Tage wieder aktiviert und genutzt werden könnten. Zusätzlich werden Flächen vorgehalten, um schnell und flexibel weitere 5.000 Unterbringungsplätze schaffen zu können. Es wird eine gleichmäßige Verteilung der Kapazitäten auf die einzelnen Regierungsbezirke unter dem Gesichtspunkt der Wirtschaftlichkeit angestrebt. Vor diesem Hintergrund werden die aktuellen Planungen fortlaufend überprüft und angepasst.

In diesem Zusammenhang sollen die noch bestehenden Notunterkünfte abgebaut und durch Regeleinrichtungen (Erstaufnahmeeinrichtungen und Zentrale Unterbringungseinrichtungen) ersetzt werden.

Im Regierungsbezirk Münster wird es nach der aktuellen Planung des Landes zukünftig 1500 Plätze in Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE) in Münster (York- und Oxford-Kaserne) und rund 5300 Plätze in den Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUE) in Bocholt, Bottrop, Dorsten, Ibbenbüren, Schöppingen und Rheine sowie (im Standby) in Ahaus, Ahlen, Herten und Marl geben. Die Veränderungen sollen Zug um Zug insgesamt bis zum Jahr 2019 umgesetzt sein.

Eine Übersicht zur Planung der Regierungsbezirk Münster für die künftigen Standorte ist im Bild dieses Artikels zu finden.
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