Verkehrschaos: Taxifahrer kritisieren Ampelschaltung

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Ottmar Thomä von Taxi Albers ärgert sich: „Die Ampelschaltung ist sehr unbefriedigend. Wir brauchen sehr lange für unsere Fahrten.“ Wie viele seiner Kollegen würde er sich eine Nachbesserung im Innenstadtbereich wünschen. Foto: Borgwardt

Wer morgens durch Dorsten pendelt, kennt das Problem: Nur zäh wälzt sich der Berufsverkehr über die Lippebrücken und den teilweise gesperrten Altstadtring. Taxifahrer haben nun die Nase voll: Die Behinderungen fräßen wertvolle Zeit, strapazierten die Nerven und belasten die Kunden mit zusätzlichen Kosten. Besonders die Ampeln sind den Berufsfahrern ein Dorn im Auge.

Ottmar Thomä ist ein respekteinflößender, aber sympathischer Mann, den man nicht so leicht aus der Ruhe bringen kann. Wenn es aber um die derzeitige Verkehrssituation in der Altstadt geht, wird der erfahrene Taxifahrer ganz schön sauer: „Unsere Kunden müssen lange Anfahrt- und Wartezeiten in Kauf nehmen“, kritisiert Thomä, „und so mancher ältere Fahrgast verpasst dadurch wichtige Arzttermine. Zudem läuft das Taxameter ja auch im Stau weiter und macht die Fahrt teurer.“

Wie viele seiner Kollegen ärgert sich Thomä vor allem über die Ampelschaltung. „Die Ampeln sind nicht kooperativ geschaltet, das heißt, wir haben keine Grüne Welle und bleiben dauernd stehen“, so der Fahrer. „Die Ampel an den Mercaden ist zudem sinnlos, da man hier gar nicht abbiegen kann“. Wenn es sich hier staue, gehe das nicht nur auf Kosten der Geschwindigkeit, sondern auch der Umwelt. „Ich würde mir wünschen, dass man hier nachbessert“, so Thomä. Er hofft, dass die Stadt darüber nachdenkt.
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