Wahlabend in Dorsten und Schermbeck: Schwarz-Rotes Glück

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Die Wahl ist gelaufen: Am Sonntag strömten in den umliegenden Gemeinden die Menschen zur Wahlurne.

Keine große Überraschung für Michael Gerdes: Der Direktkandidat der SPD für den Wahlkreis 125 (Dorsten, Gladbeck und Bottrop) ist mit einer treuen Festung der Sozialdemokratie gesegnet. Seit den 1960er Jahren haben die Roten diesen Wahlkreis nicht mehr abgeben müssen. Zwar verläuft in Dorsten die Wasserscheide zwischem dem roten Ruhrgebiet und dem schwarzen Münsterland, aber die Wähler in Bottrop und Gladbeck sorgten dafür, dass Die Wahl ist gelaufen: In Dorsten können sich die Kandidaten der SPD und der CDU über deutliche Zugewinne freuen. Grüne und Linke müssen Federn lassen, während die FDP auch hier vor den Trümmern ihrer Existenz steht. In Schermbeck dominiert weiterhin die Union, während die SPD ihr Wahlergebnis bei den Erststimmen stabilisieren konnte.

Keine große Überraschung für Michael Gerdes: Der Direktkandidat der SPD für den Wahlkreis 125 (Dorsten, Gladbeck und Bottrop) ist mit einer treuen Festung der Sozialdemokratie gesegnet. Seit den 1960er Jahren haben die Roten diesen Wahlkreis nicht mehr abgeben müssen. Zwar verläuft in Dorsten die Wasserscheide zwischem dem roten Ruhrgebiet und dem schwarzen Münsterland, aber die Wähler in Bottrop und Gladbeck sorgten dafür, dass Gerdes im Bundestag bleiben kann, auch wenn er in Dorsten nicht stärkster Kandidat wurde.

Diesen Titel konnte konnte sich Sven Volmering von der CDU sichern, dessen Partei vor allem in den ländlichen Nordgemeinden eine sichere Bank hat. Mit über 44 Prozent konnte Volmering Dorsten mit leichten Verbesserungen zur letzten Bundestagswahl für sich gewinnen, blieb aber im Wahlkreis 125 wie erwartet nur zweitstärkster Kandidat. Über die Reserveliste rückt der Gymnasiallehrer nun doch noch in den Bundestag ein.

In Schermbeck ist das Bild genau umgekehrt: Sabine Weiss (CDU) ist in ihrem Wahlkreis Wesel I weiterhin ungeschlagen und konnte in Schermbeck sogar die absolute Mehrheit der Stimmen für sich gewinnen. Ihr Herausforderer von der SPD, Ulrich Krüger, konnte sein Ergebnis im Wahlkreis mit 39,2 Prozent stabilisieren, auch wenn er solche Werte in Schermbeck nicht erreichte. Über die Reserveliste gelangt Krüger aber dennoch nach Berlin.

Die anderen Parteien hingegen haben wenig Grund zum Jubeln. Die FDP verschwindet in der Bedeutungslosigkeit und kommt mit ihrem Kandidaten Sebastian Stenzen in Dorsten auf nicht einmal zwei Prozent, landet also noch deutlich hinter den Piraten. Linke und Grüne müssen im Vergleich zur Vorwahl deutliche Verluste hinnehmen. Einzig die neugegründete Alternative für Deutschland freut sich. Ihr Kandidat Franz-Josef Ferme kündigte nun an, die Partei für die Kommunalwahlen aufstellen zu lassen.


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Wahlergebnis Bundestagswahl 2013 in Haltern


Erst- / Zweitstimmen
Dorsten (in Prozent)


CDU 36,5 / 34,8
SPD 45,8 / 40,1
FDP 1,6 / 3,5
Grüne 3,6 / 5,5
Die Linke 5,4 / 6,3
Piraten 2,5 / 2,1
ödp 0,7 / 0,3
MLPD 0,2 / 0,1
AfD 3,8 / 4,1


Erst- / Zweitstimmen
Schermbeck (in Prozent)


CDU 51,1 / 46
SPD 31,9 / 28,8
FDP 2,5 / 5,8
Grüne 5,7 / 7,1
Die Linke 3,3 / 4,1
Sonstige 5,5 / 8,2
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