Falsche Sammler betrügen im Namen des Tierschutzes

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Heute (31.10.) meldete sich eine Dame von der Heinrichstraße aus Holsterhausen. Ein Spendensammler des "Tierschutzbundes" ging dort von Tür zu Tür und versuchte an Geld zu kommen.

"Sie sind doch auch Tierfreund, oder etwa nicht?" - so lautet meist die erste Suggestivfrage an der Haustür. Damit versuchen illegale Spendensammler an das Geld meist älterer Menschen zu kommen. Betrogen werden dabei nicht nur die Spender, auch seriöse Tierschützer leiden unter den Betrügern und verurteilen die dubiosen Machenschaften der "Spendensammler". Der Tierschutzverein Dorsten und Herrlichkeit, der das Tierheim am Ellerbruch betreibt, ist ebenfalls auf Speden angewiesen, würde aber niemals so genannte "Drückerkolonnen" losschicken, die an den Türen um Geld betteln. Wer Gutes im Zeichen des Tierschutzes tun möchte, sollte an den Tierschutzverein Dorsten und Herrlichkeit spenden.

Polizei warnt vor Spendensammlern

Auch die Polizei warnt vor den Spendensammlern, die tatsächlich nicht für gemeinnützige Organisationen Spenden sammeln, sondern eine illegale Spendensammlung für eigene Zwecke durchführen, beziehungsweise damit ablenken, um Diebstähle zu begehen. Die Betrüger sprechen meist ältere Menschen an und appellieren an deren Hilfs- und Spendenbereitschaft. Meist bleibt es beim Betteln, das heißt bei der illegalen Spendensammlung. Teilweise wird das Klemmbrett aber auch als Sichtschutz genutzt, um aus der noch von der Spende geöffneten Geldbörse Bargeld zu entwenden. Die Polizei rät, von solchen Spenden an der Haustür und in der Fußgängerzone grundsätzlich abzusehen.
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