Der nächste Schritt ist gemacht – Dorstener Ruderin ist auf bestem Weg zu den Weltmeisterschaften

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Charlotte Reinhardt (Foto: rudern.de)

Im August finden in Rio de Janeiro die Olympischen Sommerspiele statt. Und erstmals seit 1996 könnten auch Dorstener Ruderer wieder bei olympischen Spielen an den Start gehen.



Charlotte Reinhardt hofft auf einen Platz im Frauenachter des Deutschen Ruderverbands. Anders als Jason Osborne, der den Leichtgewichts Doppelzweier bereits bei den Weltmeisterschaften im vergangenen September für Rio qualifizierte, muss der Frauenachter aber noch zittern. Denn mit Platz neun bei den Weltmeisterschaften wurde die direkte Qualifikation verpasst. Die letzte Chance auf einen Startplatz gibt es bei der Qualifikationsregatta für zwei weitere Startplätze, die vom 22. Mai bis zum 24. Mai auf dem Rotsee in Luzern stattfindet.

An den letzten beiden Wochenenden standen für Charlotte aber zunächst einmal die internen Selektionsmaßnahmen des Deutschen Ruderverbands statt. Hierzu lud der Cheftrainer des Deutschenruderverbands, Markus Schwarzrock, bereits am Freitag vor einer Woche 16 Frauen in Bundesleistungszentrum nach Dortmund ein. Dort musste auf dem Ergometer ein Wettkampftest über 2000 Meter absolviert werden, den die 22-jährige Medizinstudentin mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 6:44,1 Minuten als Schnellste beendete.

Am vergangenen Samstag stand auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen dann ein Ranglistenrennen im Zweier ohne Steuerfrau statt. Da ein Boot freiwillig zurückgezogen hat und ein weiteres Boot wegen Krankheit nicht antreten konnte, waren lediglich zwölf Sportlerinnen in sechs Booten am Start. Zusammen mit Zweierpartnerin Alexandra Höffgen (Neusser RV) nahm Charlotte auch diese Hürde mit der viertschnellsten Zeit des Tages.

Es siegte der Zweier Marchand/Hartmann (Leverkusen/Ulm), der damit den Deutschen Ruderverband in Rio de Janeiro im Zweier ohne Steuerfrau vertritt.
Für Charlotte geht es bereits am Dienstag ins Trainingslager nach Sabaudia. Der erste internationale Härtetest findet vom 15. April bis zum 17. April beim Weltcup in Varese statt. Hier wird der neu formierte Achter dann erstmals im internationalen Wettbewerb seine Konkurrenzfähigkeit beweisen müssen, bevor im Mai auf dem Rotsee die endgültige Entscheidung ansteht.
Bis dahin heißt es Daumen drücken und Gesund bleiben.
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