SV Delphin beweist Kampfgeist

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Das 13-köpfigen Wettkampfteam des SV Delphin Dorsten wurde von Trainer Anton Lampen (2.v.r.), Betreuerin Dana Fichtel (hinten l.) und Kampfrichter Marcus Schmidt (r.) begleitet.

Wulfen. Nachbarn unter sich konnte man sagen, als der SV Delphin Dorsten beim 35. Josef-Paris-Gedächtnisschwimmen gegen ungewohnt wenige Vereine antrat. Außer ihnen hatten nur die Schwimmer des Gastgebers Haltern (50), die Wasserfreunde Atlantis Lembeck (47) und die TSG Kirchhellen (10) den Weg ins Halterner Aquarell gefunden. Doch die machten reichlich Druck und der Kampfgeist der 13 Dorstener war gefordert. Belohnt wurden sie mit 39 Medaillen für 50 Starts.

Bei den Jungs gewann Henry Hoffjann (Jahrgang 2001) einmal Gold und dreimal Bronze, Tim Kirchmann (2004) ebenfalls einmal Gold und zweimal Bronze. Fabian Schmitz (1998) ging nach langer Wettkampfpause in Haltern erstmals wieder an den Start und schwamm mit neuen Bestzeiten einmal auf Platz eins und dreimal auf Platz Zwei. Roman Stewing (2000) erhielt für seine beiden Starts jeweils die Goldmedaille. Die Jahrgänge 1997 und älter wurden gemeinsam gewertet. Dabei belegte Richard Stewing (1997) einmal den dritten Platz, Daniel Wahlers (1993) bei allen vier Starts Platz eins.

Bei den Mädchen sprintete Joy Sanader (2001), Deutsche Jugend-Vizemeisterin im Rettungsschwimmen, dreimal zu Gold. Ebenso Maike Sophie Schmidt (2003; und einmal Silber) und Jolina Annabel Schulte-Bockholt (2004; und einmal Bronze). Marie Tinter (2000) belegte einmal Platz eins, zweimal Platz zwei und einmal den dritten Platz. Ihre gleichaltrige Vereinskameradin Merle Wacke gewann über alle vier Strecken die Goldmedaille. Joy und Merle lieferten über 100 m Freistil außerdem punkt- und beinahe zeitgleich die besten weiblichen Einzelleistungen ab. Joy toppte ihre Bestzeit mit 1:01,76 min, Merle ihre mit 1:01,75 min.

Weitere Platzierungen unter den ersten sechs erreichten Annika Helene Brinkmann (2003) und Luca Schoppen (2006).

Da die Teilnehmerzahl mit 120 Schwimmern deutlich unter den gewohnten Meldezahlen der Vorjahre lag, waren die Jahrgänge zwar teilweise sehr spärlich vertreten, so dass ein paar Schwimmer ohne oder gegen geringe Konkurrenz antraten. Doch auch an den persönlichen Bestzeiten konnten sich die guten Leistungen ablesen lassen.

Eingerahmt wurde das Wettkampfprogramm von zwei Staffeln – und das waren die spannendsten Wettbewerbe mit der besten Stimmung am Beckenrand. Mussten die Delphine über 10 x 50 m Freistil mixed den Sieg noch hauchdünn den Lembeckern überlassen, so gewannen sie über 8 x 50 m Lagen mixed vor Haltern mit knapp elf Sekunden in 4:28,61 min.
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