TTV Vorstand verjüngt sich weiter

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Roland Axmann (rechts) bekam vom Vorsitzenden André Funcke die silberne Ehrennadel
Am vergangenen Mittwoch, den 12.06.2013, trafen sich die Mitglieder des TTV Hervest-Dorsten in der Gaststätte Maas-Timpert zur diesjährigen Jahreshauptversammlung.

Der Vorstand hatte neben den üblichen Berichten über seine Tätigkeit gleich zwei wichtige Tagesordnungspunkte: Zunächst schied Daniel Paul auf eigenen Wunsch aus seinem Amt als Kassierer aus und bekam für sein Engagement eine Vereins-Uhr überreicht. Danach wurde ein wesentlicher Bestandteil der Vereinssatzung geändert.
Zuvor hatten Sportwart Frank Determann und Vorsitzender Andre Funcke jedoch die angenehme Pflicht, die jährlichen Ehrungen von Vereinsmeistern sowie verdienten Mitgliedern vorzunehmen. Dabei freute sich besonders Jugendwart André Kapteina, dass mit Samuel Ljuri, der den Verein zur neuen Saison verlassen wird, noch einmal kräftig absahnte und gleich zwei der begehrten Trophäen mit nach Hause nehmen durfte.
Aber auch ein anderes Mitglied wurde an diesem Abend gefeiert. Roland Axmann, einer der ältesten Aktiven im Hervester Tischtennis-Sport, wurde mit der silbernen Ehrennadel des WTTV für 40 Jahre aktiver Teilnahme ausgezeichnet.

Nach diesem angenehmen Einstieg wurde es ernst. Nach dem Daniel Paul aus persönlichen Gründen nicht mehr weiter für das Amt des Kassierers zur Verfügung stehen kann, musste für ihn Ersatz gefunden werden. Der Vorstand hatte im Vorfeld bereits beschlossen, ab diesem Jahr auch immer einen Stellvertreter zu wählen, um mögliche Ausfälle kompensieren zu können. Daher wurden Ralf Schneider und Markus Nielbock von den Anwesenden damit beauftragt, die finanziellen Interessen des Vereins zu führen.
André Kapteina wird in seinem Amt als Jugendwart ab sofort von René Rupietta unterstützt und Dieter Kapteina bekam von der Versammlung erneut für zwei Jahre das Vertrauen als Geschäftsführer ausgesprochen. Markus Klümper und Florian Wallkötter wurden als Kassenprüfer bestimmt.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt war allerdings ein ganz anderer. Der Vorstand hatte im Vorfeld einen Satzungsänderungsantrag vorbereitet, der es ehrenamtlich tätigen Vereinsmitgliedern nunmehr erlaubt ihre Tätigkeiten steuerlich angeben zu können. Vorsitzender Funcke stellte noch einmal deutlich heraus, dass diese Satzungsänderung vom Landessportbund an den Verein herangetragen wurde, der Vorstand an sich jedoch keineswegs auf die Ehrenamtspauschale aus sei: „Es geht hier nur um die steuerlichen Vorteile und darum, dass wir, sollten wir doch einmal vom Finanzamt geprüft werden, rechtlich auf der sicheren Seite sind,“ so Funcke.
Aus diesem Grund wurde gleich nach der Annahme des Satzungsänderungsantrages in einer zweiten Abstimmung festgelegt, dass der Vorstand auch weiterhin nicht für seine Tätigkeiten eine Aufwandsentschädigung erhalten wird.
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