Bürgermeister Tobias Stockhoff bei der Suchtselbsthilfe

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von links: Pfarrer Karl-Erich Lutterbeck, Lutz Refardt (stellv. Vorsitzender BKE Dorsten), Bürgermeister Tobias Stockhoff.
Auf Einladung des BKE Dorsten machte Bürgermeister Tobias Stockhoff seinen Antrittsbesuch bei der Dorstener Suchtselbsthilfe. Unter den 20 Anwesenden waren auch Blaukreuzler der Ortsvereine des BKE in Holsterhausen und Wulfen vertreten sowie Pfarrer Lutterbeck von der Ev. Kirchengemeinde Dorsten als Hausherr. Wie Arno Verhoeven, Vorsitzender des BKE Dorsten betonte, wurde der neue Bürgermeister von den Blaukreuzlern als sehr offen, authentisch, frisch, unvoreingenommen, gut informiert sowie lernfähig und lernbegierig empfunden. Gute Voraussetzungen für eine fruchtbare Diskussion.

Bürgermeister Stockhoff konnte eine Menge über die Gruppenarbeit und die Abläufe in den gemischten und reinen Angehörigengruppen erfahren - Details darüber, was Hilfe zur Selbsthilfe bedeutet. Einige BKE-Mitglieder berichteten aus ihrem Leben und ihren eigenen Erfahrungen in der Suchtselbsthilfe, die ihnen helfen, ein suchtfreies und zufriedenes Leben zu führen.

Aus der Zuhörerschaft wurden auch Fragen und Anregungen an den Bürgermeister gegeben. So wurde BM Stockhoff gebeten, über das Schulamt der Stadt die Suchtpräventionsarbeit in Schulen zu intensivieren. Mitglieder der Selbsthilfegruppen stehen bereit, in Eigenverantwortung oder gemeinsam mit den Suchtberatern der Caritas in Schulklassen Präventionsarbeit zu leisten. Etliche Dorstener Mitglieder des BKE haben im Rahmen der Evangelischen Erwachsenenbildung (EBW) über ihren Landesverband eine entsprechende Ausbildung zur Suchtpräventionskraft gemacht.
Auch wurde nachgefragt, wie die Stadtverwaltung mit Suchtkranken und der Suchtproblematik in den eigenen Reihen umgeht. Ein Gespräch mit der Personalleitung der Stadt Dorsten und der Suchtselbsthilfe soll in nächster Zeit erfolgen.

BM Stockhoff hob hervor, dass sich das BKE Dorsten (BKE = Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche) in einer guten Position befinde, was die Bereitstellung von Räumlichkeiten durch die Evangelische Kirchengemeinde angehe. Andere Selbsthilfegruppen würden häufig nicht wissen, wo der nächste Gruppenabend stattfinden kann. Er würde sich deshalb dafür einsetzen, Hilfestellung bei der Bereitstellung von Räumlichkeiten zu leisten. Er denke dabei z.B. an den alten Dorstener Bahnhof.

Alle Beteiligten waren sich einig, das Gespräch in absehbarer Zeit zu wiederholen und zu vertiefen.
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