Zahl der Einsätze für Lembecker Brandschützer so hoch wie nie zuvor

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Zu insgesamt 67 Einsätzen mussten die Lembecker Brandschützer im vergangenen Jahr ausrücken und dabei auch sehr schwierige Situationen meistern. (Foto: Markus Terwellen)

Am dritten Freitag im Januar eines jeden Jahres findet traditionell die Jahreshauptversammlung des Löschzuges Lembeck statt. In der Fahrzeughalle des Gerätehauses an der Lippramsdorfer Straße begrüßte am Freitagabend, 29. Januar, Löschzugführer Thomas Hortmann neben seinen aktiven Kameraden und den Mitgliedern der Ehrenabteilung auch den Leiter der Feuerwehr Dorsten, Stadtbrandinspektor Andreas Fischer. Ein herzliches Willkommen galt ebenfalls den Ehrenmitgliedern, dem Pfarrer Alfred Voss, dem Diakon Burkhard Altrath und dem Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff.



Zunächst wurde für die verstorbenen Kameraden eine Gedenkminute eingelegt. Der Bürgermeister der Stadt Dorsten, Tobias Stockhoff, lobte dann die hohe Einsatzbereitschaft der Brandschützer zu jeder Tages- und Nachtzeit. Einige klare Worte fand er, als es darum ging, dass Rettungskräfte immer wieder das Ziel von verbalen und körperlichen Attacken werden. Diese tätlichen Angriffe auf Einsatzkräfte, seien in keinem Fall gerechtfertigt und in keiner Weise akzeptabel.

Im weiteren Verlauf der Versammlung folgten der allgemeine Jahresbericht und die Einsatzstatistik vom Schriftführer Ulrich Wolthaus sowie der Kassenreport von Kassierer Werner Elwermann. Im Jahresbericht wurde deutlich, dass die Lembecker Brandschützer mit 67 Einsätzen so häufig alarmiert wurden, wie nie zuvor. Dabei galt es, dass komplette Aufgabenspektrum einer Feuerwehr zu bewältigen und zwar von der klassischen Brandbekämpfung bis hin zur technischen Hilfeleistung. Auch mussten sehr schwierige Einsätze abgearbeitet werden, denn bei mehreren Verkehrsunfällen und einem Arbeitsunfall trugen einige Menschen schwere Verletzungen davon oder fanden dort auf sehr tragische Weise ihren Tod.

Pfarrer Alfred Voss zeigte sich ebenfalls beeindruckt von den erbrachten Leistungen der Einsatzkräfte und betonte dabei, wie wichtig es sei auf eine starke und leistungsfähige Feuerwehr bauen zu können. Die Brandschützer übernehmen ständig eine große Verantwortung, um das Wohl der Bürger zu schützen.

Im Anschluss der Veranstaltung konnten sich folgende Kameraden über die von Stadtbrandinspektor Andreas Fischer ausgesprochenen Beförderungen freuen: Alexander Elwermann, Sebastian Kuhlmann, Eike Trockel und Maximilian Waterkotte zum Feuerwehrmann; Jonas Weßeling, Christoph Hohenstein, Patrick Lohbreyer und Fabian Stroick zum Oberfeuerwehrmann und Benedikt Droste zum Oberbrandmeister.
Wilhelm Droste, Franz Droste und Hermann Bügers traten, aufgrund der errichten Altersgrenze von 60 Jahren, von der aktiven Einsatzabteilung in die Ehrenabteilung des Löschzuges über.
Alfred Trockel wurde vom Stadtbrandinspektor für weitere sechs Jahre zum stellvertretenden Löschzugführer ernannt.
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