20 Jahre Dortmunder Kulturschmiede

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Seit 20 Jahren ziehen die Mitarbeiter der Dortmunder Kulturbetriebe an einem Strang: In dem städtischen Eingenbetrieb bündeln sie Kentnisse und Ressourcen. (Foto: Schmitz)

Vor 20 Jahren wurden die Kulturbetriebe gegündet:

Ein städtischer Eigenbetrieb, in dem das Kulturbüro, die Bibliotheken und Museen, die Musikschule, das Dietrich-Keuning-Haus, die Volkshochschule, das Stadtarchiv und als jüngstes Kind das U zusammengefasst sind.
Die Kulturbetriebe fungieren dabei wie eine „Holding“ dieser acht Geschäftsbereiche und galten bei ihrer Gründung als ein wegweisendes Reformmodell für die kommunale Kulturverwaltung in Deutschland.

Der wichtigste Erfolgsfaktor ist dabei die Bündelung der Ressourcen (Personal, Finanzen, Organisation) und der Fachkompetenz in den Einrichtungen selbst, was auch die Verantwortung für die Gebäude einschließt. Diese konnten in den vergangenen 20 Jahren allesamt renoviert oder erneuert werden.
In den acht genannten Geschäftsbereichen der Kulturbetriebe arbeiten heute 525 Mitarbeiter; das Gesamtbudget beläuft sich auf über 52 Millionen Euro, wovon knapp 40 Millionen Euro städtischer Zuschuss sind. Die Eigeneinnahmen, aber auch die externen Förderungen konnten im Laufe der Jahre stetig erweitert werden.

Die Kulturbetriebe sind vor allem für die Bürger da. Unter dem gemeinsamen Dach vereinen sie in den acht Geschäftsbereichen über dreißig Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtungen mit vielen Facetten. Diese Vielfalt ist die Stärke der Kulturbetriebe, und genauso breit ist das Spektrum der Veranstaltungen und Dienstleistungen für die Bewohner der Innenstadt und der Stadtbezirke.

3,4 Mio. Besucher jährlich

Respektable 3,4 Millionen Besuche verzeichnen die Kulturbetriebe jährlich. Wer Festivals oder Ausstellungen besucht, Bücher entleiht, eine Musikausbildung oder Weiterbildung aufnimmt, wer Kulturevents für junge Leute sucht oder Stadtgeschichte erforschen will, der findet in den Einrichtungen der Kulturbetriebe das passende Angebot.
Die Leistungsmöglichkeiten der Kulturbetriebe zeigen sich nicht nur in ihren Angeboten und in ihrer öffentlichen Präsenz als die größte der drei „Säulen“ des Dortmunder Kulturlebens neben Theater und Konzerthaus. Flexibilität und Entwicklungsfähigkeit als Markenzeichen der Kulturbetriebe sind auch eine gute Voraussetzung, um den Strukturwandel in Dortmund mit seinen wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Herausforderungen aktiv zu begleiten.

Vorbild bei Reformen

Die Bedürfnisse und Anforderungen der Bürger verändern sich, neue Ansätze der Kultur- und Bildungsarbeit sind gefragt. Die Kulturbetriebe bringen sich in die Stadtentwicklungs- und Erneuerungsprogramme ebenso ein, wie in die Initiativen zur sozialen Stadt oder zur kommunalen Bildungslandschaft. Zunehmend engagieren sich die Einrichtungen auch in regionalen, bundes- und europaweiten Projekten, Netzwerken und Kooperationen. So diente und dient das Modell der Kulturbetriebe selbst auch als Vorbild für andere Reformeinrichtungen in der kommunalen Kulturarbeit.

Für die Stadtgesellschaft sind die Kulturbetriebe ein zuverlässiger Partner für ein breit gefächertes, vielfältiges, dauerhaftes und nachhaltiges Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebot.
Mit diesem Ziel und mit diesem Auftrag werden die Kulturbetriebe auch künftig die Qualität und Breite ihrer Angebote sichern und einen Beitrag zur Lebensqualität und überregionalen Wertschätzung der Stadt leisten.
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