Bilder und Klänge zwischen Odessa, Dortmund und Lissabon

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Zum Hörsaal wird die reinoldikirche dienstagabends. (Foto: Archiv)
Dortmund: reinoldikirche |

Die elfte Folge der öffentlichen Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ spannt im interdisziplinären Gespräch zwischen Kunstgeschichte, Musikwissenschaft und Geschichte einen weiten Bogen durch die Kulturgeschichte Europas: Sie kartiert die Vielfalt Europas zwischen Odessa, Dortmund und Lissabon. Die Reihe beginnt am Dienstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr in der Stadtkirche St. Reinoldi.

Im Mittelpunkt der Abende stehen Städte wie Istanbul, Warschau, Dresden und Utrecht. In prägnanten Schlaglichtern werden sie als gemeinsame Erinnerungsorte europäischer Kultur und Geschichte vorgestellt. Die Themen reichen vom Kniefall Willy Brandts in Warschau über Museumsneubauten in London und Reliquien christlicher Heiliger in Rom bis zur Frühklassik in Mannheim.
Zu jeder Stadt gehört auch ihre eigene, unverwechselbare Musik(geschichte): sei es der ganz eigene Klang, sei es als realer oder imaginärer Schauplatz großer und kleiner musikalischer Ereignisse. Dabei ist zum Beispiel Odessa mehr als die „Potemkinsche Treppe“, die – zur Musik von Edmund Meisel – in Sergej Eisensteins Film-Meisterwerk „Panzerkreuzer Potemkin“ unsterblich wurde, und Lissabon mehr als die frühen Klaviersonaten Domenico Scarlattis, bevor er die portugiesische Prinzessin Maria Barbara de Braganza als Hof-Cembalist nach Spanien begleitete.

St. Reinoldi wird zum Hörsaal

Die Vorlesungsreihe „Bild und Klang“ bringt die TU Dortmund in die Stadt, die Stadtkirche St. Reinoldi wird zum Hörsaal. Der Raum der Kirche und die Kunstwerke sind nicht einfach Kulisse, sondern rücken immer wieder in den Blick: als Thema der Vorlesung, als Kontextualisierung der Themen, aber zuweilen auch als Widerpart für andere, scheinbar nicht in den Raum gehörende Bilder und Klänge. Die Vorlesung richtet sich gleichermaßen an Studierende wie an die städtische Öffentlichkeit. Interessierte sind sehr herzlich eingeladen! Die Reihe „Bild und Klang“ wird veranstaltet von der TU Dortmund in Zusammenarbeit mit der Universität Duisburg-Essen, dem Stadtarchiv Dortmund, der Conrad-von-Soest-Gesellschaft und der Stadtkirche St. Reinoldi.
Bilder und Klänge Europas zwischen Odessa, Dortmund und Lissabon
immer dienstags von 19.30 bis 21 Uhr in der Stadtkirche St. Reinoldi

Die Termine:

· 22. und 29. Oktober, 5., 12. und 19. November, 3. und 10. Dezember, 14., 21. und 28. Januar sowie 4. Februar.
Weitere Informationen:Kunst TU Dortmund
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