Bonbons für Musikfans

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Cecilia Bartollo singt im Juni 2014 die "L'Italianai in Algeri" von Gioachino Rossini. (Foto: Uli Weber/Decca)

Gegenläufige Nord-Süd-Bewegung: Fußballstar Mario Götze geht gen Süden, während die Dirigenten-Legende Claudio Abbado zum ersten Mal nach Dortmund und damit überhaupt erstmals ins Ruhrgebiet und in die Region kommt.

Der 1933 in Mailand geborene Maestro wurde 1989 in der Nachfolge Herbert von Karajans zum Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker gewählt, die er bis 2002 leitete.

Abbados Auftritte – zumal nach seiner Erkrankung Anfang des Jahrtausends – zählen zu den seltenen und gefeierten Ereignissen im internationalen Musikleben und sind auf wenige Orte beschränkt, etwa in Luzern bei den Konzerten mit dem von ihm gegründeten Lucerne Festival Orchestra.
Ebenfalls von Abbado gegründet ist das Mahler Chamber Orchestra (MCO), das seit 2009 auf Dortmunder Initiative als Residenzorchester in Nordrhein-Westfalen wirkt. Abbados Dortmunder Konzert mit dem MCO am 8. November wird dramaturgisch den krönenden Höhepunkt der Residenz bilden. Der Termin konnte erst nach Drucklegung des bereits vorgestellten Jahresprogramms 2013/14 bestätigt werden. Das genaue Programm veröffentlicht das Konzerthaus zu einem späteren Zeitpunkt.

Zu den Saisonhöhepunkten 2013/14 zählt eine weitere Italienerin: „L’Italiana in Algeri“. Die Römerin Cecilia Bartoli gibt in Gioachino Rossinis Opera buffa als Isabella im Juni 2014 ein weiteres Rollendebüt in Dortmund (nach der aufsehenerregenden „Norma“ 2010).

Bereits bekanntgegeben wurde der in Rotterdam, London und Philadelphia wirkende Dirigent Yannick Nézet-Séguin als neuer Konzerthaus-Exklusivkünstler in den kommenden drei Jahren als Nachfolger von Esa-Pekka Salonen. The YANNICK Experience beginnt im September mit einem konzertanten „Fliegenden Holländer“ und einem Cast hochrangiger Solisten.
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