Der Soundtrack kommt aus dem Pott

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Der Dortmunder Klangkünstler Martin Juhls, auch bekannt unter seinem Psyeudonym Marsen Jules, komponiert den elektronischen Soundtrack zum Film „Ambiancé“ des schwedischen Regisseurs Anders Weberg. (Foto: M. Hradecky)

Die Musik zum längsten Film der Welt kommt aus Dortmund.

Den längsten Film der Welt zu drehen, das hat sich der schwedische Filmemacher und Medienkünstler Anders Weberg vorgenommen. Ganze 720 Stunden Material möchte der Experimentalfilmer dafür bis zum Jahr 2020 zusammenstellen.

Den Soundtrack zu dem epischen Werk mit dem Titel „Ambiancé“ steuert der Dortmunder Klangkünstler und Elektronik-Musiker Martin Juhls unter seinem Pseudonym Marsen Jules bei.

Um die außergewöhnliche Länge von insgesamt 30 Tagen zu bestreiten, entwickelte er eigene Sounddesign-Techniken, bei denen aus kurzen Melodieverläufen nahezu endlos variierende Klangteppiche generiert werden. Ein erster Filmteaser mit einer Länge von 72 Minuten kann noch bis Sonntag kostenfrei beim Video-Portal Vimeo (Videolink: http://vimeo.com/88864793) angeschaut werden.

2016 soll dann ein kurzer Trailer von rund 7,2 Stunden und 2018 ein langer Trailer von 72 Stunden veröffentlicht werden. Zur Premiere 2020 soll der Film einen Monat lang im Internet gezeigt und danach vernichtet werden.

Die Arbeit an „Ambiancé“ ist nicht die erste Zusammenarbeit von Martin Juhls und Anders Weberg. Als audiovisuelles Duo spielen die beiden regelmäßig live auf Musik-, Medienkunst- und Film-Festivals auf der ganzen Welt.
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